Erstellt am 28. Oktober 2015, 17:42

von Markus Zauner

„Gespräche waren sehr produktiv“. Ortschef zeigt sich nach Gesprächen mit Eltern von Flüchtlingskindern zufrieden, keine weiteren Vorfälle bekannt.

 |  NOEN, zVg

NÖN-Leser sind im Bilde: Eine besorgte Mutter eines Volksschülers hatte sich an die Redaktion gewandt. Viele Kinder würden sich nicht mehr trauen, nach der Schule alleine nach Hause zu gehen, weil sie von Flüchtlingskindern regelrecht terrorisiert werden, so die Dame, die unter anderem vom Bewerfen mit Steinen sprach.

Zur Klärung der Vorfälle hatte sich daraufhin Bürgermeister Herbert Schrittwieser eingeschaltet. „Wenn die Kinder weiter die Absicht haben, Krieg führen zu wollen, sind sie im falschen Land“, unterstrich Schrittwieser und lud die drei betroffenen Eltern der Flüchtlingskinder zur Vorsprache, um über „das Fehlverhalten ihrer Kinder“ zu informieren.

Zufriedene Bilanz am Ende der Gespräche

„Die Gespräche waren sehr produktiv. Die Eltern wissen, dass sie eine Verantwortung haben und sind sehr bemüht, zur Lösung der Probleme beizutragen“, zieht der Bürgermeister nach dem Abschluss der Unterredungen zufrieden Bilanz.

Der erste Erfolg hat sich auch bereits eingestellt: Beschwerden über neuerliche Vorfälle am Schulweg gab es weder beim Bürgermeister noch in der NÖN-Redaktion.