Erstellt am 14. Juni 2016, 04:30

von Gila Wohlmann

Gleich drei Raser gestoppt. Mit Tempo 164, Tempo 153 und 127 Stundenkilometern unterwegs: Bikern aus Wien und Polen wurde an Ort und Stelle von der Exekutive der Führerschein abgenommen.

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K„Solche Lenker stellen ein immenses Verkehrsrisiko dar. Schwere oder im schlimmsten Falle sogar tödliche Unfälle können die Folge sein“, sagt Bezirkspolizeikommandant Michael Hochgerner.

Seine Beamten der Polizei St. Veit und Hainfeld haben mit der Landesverkehrsabteilung der Landespolizeidirektion Niederösterreich eine Schwerpunktaktion auf der L 133, der beliebten Bikerstrecke, durchgeführt.

Beliebte bikerstrecke im Visier

Und sie brauchten nicht lange zu warten, bis die ersten Verkehrssünder ihr Radar passierten. Drei Biker waren besonders „herausragend“ – im negativen Sinne. So wurde ein Wiener mit 127 Stundenkilometern gemessen. „Die Beamten stellten bei der Anhaltung noch fest, dass der Hinterreifen nicht die erforderliche Mindestprofiltiefe aufwies. Aufgrund dessen erfolgte sofort eine Kennzeichenabnahme“, erläutert Hochgerner.

Doch nicht genug: Rasch folgten die nächsten Raser nach. Zwei Motorräder mit polnischen Kennzeichen, die in Richtung Rainfeld unterwegs waren, wurden mit beachtlichen 164 und 153 Stundenkilometern gemessen. Auf einer Strecke, wo durchschnittlich Tempo 70 erlaubt ist. Beiden Lenkern wurden nach der Anhaltung durch die Polizei und Einhebung einer Sicherheitsleistung umgehend die Kennzeichen abgenommen, so Hochgerner.

Auch der Leiter der Landesverkehrsabteilung, Ferdinand Zuser, ist überzeugt: „Es ist erfreulich, wie durch gute kollegiale Zusammenarbeit erfolgreiche Verkehrsüberwachung durchgeführt werden kann.“