Erstellt am 25. Januar 2016, 07:55

von Nadja Straubinger

Gymnasiasten bei FIRST-Lego-League: „War ein Wahnsinn“. Teilnehmer des BG/BRG Lilienfeld waren die jüngsten und kämpften sich bei der FIRST-Lego-League bis zur Staatsmeisterschaft. Betreuer Martin Kaiblinger ist stolz aufs Team.

Jubelten über ihren Erfolg bei der FIRST-Lego-League: Daniel Perina, Jonas Reisenbichler, Simon Pernerstorfer, Christoph Schrenk (vorne), Coach Erika Glöckl, Lisa Schwarz, Coach und Organisator Martin Kaiblinger, Maximilian Müllner, Coach Caroline Schindele und Hannah Reischer. Foto: privat  |  NOEN, privat

„Trash-Trek – Wege des Abfalls“, so das Thema der FIRST-Lego-League (FLL), bei der auch dieses Jahr ein Team aus dem BG/BRG Lilienfeld dabei war. Und das mit Erfolg. „Es war ein Wahnsinn“, jubelt Betreuer Martin Kaiblinger.

Forschungsideen, Robotdesign, Robotgame und Team-Playing waren gefragt beim Roboter- und Forschungswettbewerb. Beim Regionalwettbewerb der FLL in St. Pölten erreichte „SAPonit Lilienfeld“ den 3. Platz in der Gesamtwertung und qualifizierte sich damit auch für die Staatsmeisterschaften am folgenden Tag.

Kapseltrennmaschine gebaut

„Wir haben nie damit gerechnet, dass wir zur Staatsmeisterschaft kommen“, sagt Kaiblinger. Als jüngstes Team, die Teilnehmer sind aus der 2. Klasse, überzeugten die Schüler besonders in der Kategorie „Forschungspräsentation“, bei der sie im Regionalbewerb den zweiten Platz erzielen konnten.

„Wir haben eine Kapseltrennmaschine gebaut“, erklärt Kaiblinger. Bei einer Exkursion zum Entsorgungsbetrieb Fischer in Wilhelmsburg – dieser sponserte das Team auch – entstand die Idee dazu. „Anna Fischer hat uns erklärt, dass es Probleme beim Trennen von Kaffee und Kapseln gibt. Die Schüler haben sich dann überlegt, dass es besser wäre, wenn diese Trennung schon zuhause erfolgen würde“, berichtet Kaiblinger.

Die Schüler haben dann intensiv geforscht und aus einer Maschine einen Trenner gebaut. „Leider ist kein Prototyp daraus entstanden“, so der Betreuer.

Bei der Staatsmeisterschaft belegte das Team den 7. Platz und erhielt den Ehrenpreis der Jury.