Erstellt am 08. Mai 2016, 10:54

von Astrid Krizanic-Fallmann

"Habe die Zeit genossen". Rund 60 Veranstaltungen, darunter die Internationale Grüne Woche in Berlin, absolvierte Christine Grandl als Elsbeer-Prinzessin. Interesse an vielseitiger Frucht gestiegen.

 |  NOEN, zVg

Im Februar 2013 wurde Christine Grandl zur Elsbeer-Prinzessin gekrönt. Am 1. Mai ging ihre Amtszeit zu Ende. Im NÖN-Gespräch zieht die 23-jährige Sozialpädagogin Bilanz.

NÖN: Warum haben Sie sich für diese Aufgabe beworben?
Christine Grandl: Da ich selbst von einer Landwirtschaft komme, auf welcher Elsbeeren verarbeitet werden, stellte ich es mir als interessante Aufgabe vor, dieses bäuerliche Produkt zu bewerben. Schon bei meiner Schwester, die zwei Jahre als Mostprinzessin des Alpenvorlandes fungierte, konnte ich sehen, dass die Arbeit als Produkthoheit sinnvoll, wichtig, spannend und lehrreich ist.

Sie durften nun über drei Jahre das Elsbeer-Reich regieren. Was bleibt in Erinnerung?
An rund 60 Veranstaltungen konnte ich teilnehmen, dabei konnte ich viele Erfahrungen sammeln. Besondere Highlights waren das Apfelblütenfest in Südtirol, die IGW (Internationale Grüne Woche) in Berlin sowie das Heublütenfest in Salzburg. Immer wieder war so mancher Besucher von der Diversität der Elsbeere erstaunt. Allgemein konnte ich feststellen, dass das Interesse an diesem besonderen Baum gestiegen ist und Handarbeit, Raritäten und natürliche, gesunde Produkte mehr Anklang und Wertschätzung finden.

Was nehmen Sie mit, wovon werden Sie profitieren?
Die vielen lieben Menschen, die ich in dieser Zeit kennengelernt habe, die Freundschaften, die entstanden sind, und die Tatsache, dass „Reden schwingen“ zu einer Leidenschaft geworden ist.

Streben Sie künftig noch eine derartige Kandidatur an?
Ich habe die Zeit als Elsbeer-Prinzessin sehr genossen, jedoch wird es eine einmalige Zeit in meinem Leben bleiben.