Hainfeld

Erstellt am 28. Juli 2016, 14:14

von Gila Wohlmann

Madagaskar-Hilfe: Pakete sind am Weg. Sachspenden sind zum Teil bereits verteilt. Edi Schulz weist auf hohe Transportkosten und andere Ausgaben hin.

Ferdinand Fennes, Gerhard Auer, Ferdinand Mairhofer, Anton Ratzinger, Simone Mühlbauer, Helmut Jandl, Beza und Edi Schulz (von links) waren mit Friedl Lampl, Jacky Gramm und Alfred Gadinger (nicht im Bild) beim Hüttendienst am Kirchenberg. 452 Euro kamen zustande.  |  zVg

Seit über einer Woche sind sie wieder in ihrer zweiten Heimat Nosy Be auf Madagaskar: Edi und Beza Schulz.

Kaum angekommen, haben sie schon begonnen, die in Österreich gesammelten Spenden an bedürftige Kinder zu verteilen. „In der ersten Woche unseres Aufenthaltes sind bereits neun Pakete angekommen. Insgesamt sind 31 Pakete unterwegs“, berichtet der Hainfelder Pensionist. Dieses Mal sind ganz tolle Gaben dabei, so auch drei Laptops. „Zwei haben wir bereits einer Schule übergeben. Ein weiterer gehört einem Schüler, der Informatik studiert“, berichtet Schulz weiter.

Es macht einfach Freude, den Kindern zu helfen

Insgesamt hielten die Schulz während ihres Österreich-Auffenthalts 14 Veranstaltungen ab, davon sechs Film-Vorträge über Madagaskar, vier Flohmärkte, einen Hüttendienst auf der Hainfelderhütte, ein Gartenfest in Hainfeld und zwei Blunzengröstel am Hainfelder Wochenmarkt. Genau 4.926,10 Euro kamen zusammen. „Leider beliefen sich die Ausgaben auf 4.066,92 Euro. Den größten Teil hat die Post für den Transport der Hilfspakete verschlungen. Für die Veranstaltungen mussten wir für Essen und Getränke aufkommen, auch für die Souvenirs aus Madagaskar. Also blieb ein Reinertrag von 899,18 Euro, um Reis zu kaufen“, rechnet Schulz vor. „Manche werden sich denken, dass der Aufwand sich nicht lohnt, doch es macht einfach Freude, den Kindern zu helfen“, resümiert er.