Erstellt am 26. Dezember 2015, 05:08

Handlungsbedarf : Wirbel um Straße. FPÖ fordert rasche Behebung der Schäden bei Friedhofsstraße. Im Frühjahr soll mit Maßnahmen begonnen werden.

Bauarbeiten - Symbolfoto  |  NOEN, Erwin Wodicka

Die Einlösung eines langjährigen Wahlversprechens fordern die Blauen: "Es geht um die Friedhofsstraße. Auf dem Gehsteig gibt es massive Schäden und auch die Bäume müssten ausgefräst oder beschnitten werden“, so FP-Gemeinderat Christian Brenner.

Für FP-Funktionärin Sandra Prerovsky, selbst wohnhaft in der Straße, ist die derzeitige Situation kein Zustand: „Die Anrainer haben schon unter Alt-Bürgermeister Herbert Choholka eine Sanierung und den Schnitt sowie die Ausfräsung der Bäume gefordert, die ihnen auch versprochen wurde. Selbiges galt dann später auch bei Bürgermeister Rudolf Ameisbichler.“

Konkrete Schritte werden eingeleitet

Bisher habe es nur eine Untersuchung gegeben, konkrete Schritte wurden nicht eingeleitet. Für Prerovsky ist der Grund dafür schnell gefunden: „Die enormen Kosten, welche die renovierungsbedürftige Engelbauerbrücke verursachte.“ Bürgermeister Rudolf Ameisbichler (SPÖ) bestätigt, dass die Finanzierung der Engelbauerbrücke Grund für die Verschiebung der Maßnahmen bei der Friedhofsstraße waren. Die Arbeiten bei der Friedhofsstraße würden sich nämlich auf 80.000 Euro belaufen. „Mit dem Umschneiden der Bäume ist es nicht getan“, erklärt Ameisbichler. Schließlich müsse auch das Wurzelwerk, dass bereits den Asphalt ausgehoben hat, gefräst werden.

Einen Nachteil, dass mit den Arbeiten erst im Frühjahr 2016 begonnen wird, sieht Ameisbichler aber keinen, schließlich sei im Frühjahr auch die Witterung besser. Ameisbichler betont aber: „Ich halte mein Wort. Schließlich ist die Friedhofstraße vor allem für ältere Menschen sicherheitstechnisch nicht ganz unbedenklich.“