Erstellt am 14. Dezember 2015, 14:06

von Gila Wohlmann

Helmut Gurmann: Zurück zu den Wurzeln. Helmut Gurmann hat weltweit als Koch Erfahrung gesammelt. Seit kurzem ist er der "Küchen-Chef" im Gasthof "Zwei Linden" und besticht mit oft seltenen Schmankerln.

Helmut Gurmann ist der neue Chef-Koch im Gasthaus »Zwei Linden«.  |  NOEN, Foto: Gravogel

Er ist gebürtiger Hohenberger und war viele Jahre weltweit als Koch unterwegs: Seit kurzem verwöhnt er im Gasthof „Zwei Linden“ mit seinem kulinarischen Können: Helmut Gurmann.

„Mein Großvater war Konditor“, schildert der 47-Jährige. Durch ihn fand er auch seine Lehrstelle im damaligen Fünf-Sterne-Hotel „Krainer Hütte“ im Helenental. „Hier habe ich sehr viel gelernt“, erinnert er sich. Dann folgten viele Jahre als „Saison-Koch“. Gurmann war in Bad Hofgastein und in der Schweiz für je ein Jahr, dann acht Saisonen in St. Gilgen, ebenso am Wolfgangsee und in Serfaus in Tirol.

Auch in die Bundeshauptstadt verschlug es ihn, wo er zehn Jahre bei den „Kremslehner Hotels“ tätig war. Überdies war er in New York in einem kleinen italienischen Restaurant und in Indonesien sowie in Deutschland als Koch im Einsatz. „Die letzten 30 Jahre war ich eigentlich nur sporadisch in Hohenberg“, erzählt Gurmann.

Vom Alteingesessenen bis zum Mediterranen

„Ich wollte aus privaten Gründen wieder ,back to the roots‘, also zurück zu den Wurzeln“, schildert er.

Umso mehr freut es ihn, nun im neu eröffneten Gasthof „Zwei Linden“ von Maximilian Schwager ein neues berufliches Betätigungsfeld gefunden zu haben, wo er sich auch kulinarisch „verwirklichen“ kann.

„Der Koch sollte immer ein Künstler und kein bloßer Arbeiter sein.“

Ich koche sehr gerne alteingesessene, oft schon beinahe vergessene Küche so wie Altwiener Backfleisch, aber auch italienisch“, erzählt er. Die Leidenschaft zum Beruf hat er nie verloren. „Der Koch sollte immer ein Künstler und kein Arbeiter sein“, betont er. Sogar in der Freizeit kocht Gurmann gerne. Sein Wissen hat er auch Lehrlingen weitergegeben.