Erstellt am 09. Dezember 2015, 08:03

von Markus Zauner

Heuer 300.000 Euro investiert. Bewohner nun auch auf linker Uferseite im Bereich Zögersbach gut geschützt, Projekt wird 2016 fortgesetzt.

Mauern für mehr Schutz: Vizebürgermeister Wolfgang Labenbacher und Bürgermeister Herbert Schrittwieser(v. l.) nahmen einen Lokalaugenschein vor.  |  NOEN, privat

Spürbare Fortschritte wurden in diesem Jahr beim Hochwasserschutzprojekt Stangental-Schrambach erzielt. „Die Herausforderung war, dass während der Bauphasen nie eine Verschlechterung der bestehenden Durchflussmengen erfolgen durfte. Das ist gut gelungen“, freut sich Bürgermeister Herbert Schrittwieser.

Alle heuer um 300.000 Euro realisierten Maßnahmen (siehe auch Infos unten) bedeuten „für ganz Schrambach eine wesentliche Verbesserung der Sicherheit“, zieht das Stadtoberhaupt zufrieden Bilanz und unterstreicht: „Endlich sind nun die Bewohner auch auf der linken Uferseite im Bereich Zögersbach gut geschützt.“ Abgeschlossen ist das mit 4,2 Millionen Euro kalkulierte Hochwasserschutzprojekt Stangental-Schrambach damit freilich nicht „Es gibt immer noch viel zu tun, um die Sicherheit weiter zu steigern. In einigen Teilbereichen wird noch das Flussbett ausgeräumt und breiter ausgebaut. Damit müssen dort die Ufer neu aufgebaut werden“, gibt der Lilienfelder Bürgermeister einen Einblick in die 2016 anstehenden Arbeiten.

Baustart 2016 noch nicht terminisiert

Wann genau die Baumaschinen im kommenden Jahr wieder angeworfen werden, steht derzeit noch nicht fest. Im Budget für 2016 hält die Stadt Lilienfeld jedenfalls 20.000 Euro für die Fortsetzung des Flutenschutzvorhabens bereit, wobei die Gemeinde insgesamt 12,5 Prozent der Gesamtkosten zu tragen hat. Den Rest finanzieren Bund und Land.

Bis Mitte des Jahres 2018 soll das Projekt Stangental-Schrambach dann endgültig finalisiert sein.


Arbeiten am Hochwasserschutz

  • Retentionsräume, Schutzdämme und Mauern entlang der Traisen wurden errichtet, Durchgänge bei den Brücken verbessert. Teilweise wurde das Flussbett aufgeweitet. Gesichert wurden durch Schutzmauern auch die Einmündungen des Zögersbaches sowie des Stangentalbaches.

  • Bis zuletzt lief in Schrambach vom südlichen Ortseingang auf beiden Seiten bis zur Morigrabenbrücke die Errichtung neuer Hochwasserschutzmauern.

  • Ebenso gesichert wurde der Anschlussbereich des Zögersbaches, zunächst bis zum Kindergarten. „Die Mauern an der rechten Uferseite wurden vorerst provisorisch versetzt, um über den Winter besser geschützt zu sein. In den letzten Wochen wurde auch der Damm im Anschluss der Mauer an der Schrambacher Straße fertiggestellt“, so der Ortschef.