Erstellt am 05. Mai 2016, 05:54

von Gila Wohlmann

Holprige Strecke: Ärger über Radweg. Risse im Asphalt und Schlaglöcher: Begeisterter Pedalritter kritisiert schlechten Belag am Wallfahrerweg in Traisen. TRAISEN /  „

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"Das ist jetzt schon seit den letzten Jahren so. Überall ist der Radweg in Ordnung, nur in Traisen von der Johanneskirche bis zur Gemeindegrenze in Lilienfeld ist er eine Zumutung“, grollt der Lilienfelder Johann Winkler.

„Ich hatte deswegen bereits einen Platten“

Er kritisiert, dass der Radweg, der über den Wallfahrerweg verläuft, zwischen der Traisner Johanneskirche und der Gemeindegrenze zu Lilienfeld streckenweise sehr schlecht sei. „Ich hatte deswegen bereits einen Platten“, ärgert er sich und ätzt: „Ich habe schon in Erwägung gezogen, die Kosten für den neuen Radschlauch und die Radreparatur in der Höhe von 60 Euro der Gemeinde in Rechnung zu stellen.“ Risse im Asphalt und Schlaglöcher seien die Ursache gewesen.

Auf Lilienfelder Gemeindegebiet sei indes, so der Kritiker, der Belag überall einwandfrei zu befahren. „Ich bin begeisterter Radfahrer und viel unterwegs, aber den besagten Streckenabschnitt nutze ich vorläufig sicher nicht mehr“, sagt er. Seine Konsequenz: „Ich fahre jetzt hier nur noch auf der Bundesstraße 20. Schade natürlich, wenn es einen Radweg gibt.“

„Der Wallfahrerweg wird in diesem Bereich heuer noch provisorisch erneuert und eventuell nächstes Jahr zur Gänze saniert“, versichert Traisens Bürgermeister Herbert Thumpser. Und Lilienfelds Ortschef Herbert Schrittwieser erklärt, nachdem Johann Winkler an ihn persönlich herangetreten ist: „Wir werden uns auch die Sache im Rahmen der Kleinregion anschauen und mit der Gemeinde Traisen in Kontakt treten. Unser Radweg ist auch ein touristisches Aushängeschild für unseren Bezirk.“