Erstellt am 06. Januar 2016, 05:13

von Gila Wohlmann

"In zauberhafte Welten entgleiten". Volksopernstar Juliette Khalil und der Tenor Bernhard Viktorin brillierten zu Neujahr im Gasthof "Zwei Linden".

 |  NOEN, zVg

Sie begeisterte mit ihrer außergewöhnlichen Stimme am Neujahrstag das Publikum des Konzertes im Gasthof „Zwei Linden“: Volksopernstar Juliette Khalil.

„Da wir das Konzert doch relativ kurzfristig angesetzt haben, wurde von Professor Fritz Brucker eine tolle Stimme für das Neujahrskonzert gesucht“, berichtet Verschönerungsvereinsobmann Johann Höfinger, wie er zu seinem „Überraschungsgast“ für das Konzert kam.

Der Auftritt in Hohenberg war für Khalil keine „Premiere“. Bereits beim Konzert im Oktober 2015 war sie zu Gast. Am Freitag ernteten sie und ihr Lebensgefährte, der Tenor Bernhard Viktorin, reichlich Applaus für deren Darbietungen aus Operette, Musical und Wienerlied.

Bereits in Kinderjahren war Khalil im Kinderchor der Wiener Staatsoper, genoss beste Stimmbildung und ist seither der Musik verschrieben. Sie studierte Sologesang am Konservatorium der Stadt Wien, ab 2013 „Musikalisches Unterhaltungstheater“, ebenfalls am Konservatorium der Stadt Wien. 2014 errang sie den ersten Platz beim „Jurmann Gesangswettbewerb“.

Die Liste ihrer Auftritte ist lang und reicht von der Kammeroper über das Kurtheater Bad Ems bis zur Volksoper, wo sie seit 2015 ist. Sie brillierte bereits als Lärchen „Im Weißen Rössl“, als Dorothy in „Der Zauberer von Oz“, als Taumännchen in „Hänsel und Gretel“ sowie als Papagena in der „Zauberflöte“ auf der Bühne. „Die Dorothy im Zauberer von Oz ist eine meiner Lieblingsrollen“, schildert sie. „Mit Musik und Theater in neue zauberhafte Welten zu entgleiten und durch die verschiedenen Charaktere der doch derzeit eher tristen Welt zu entfliehen – und dies auch dem Publikum zu vermitteln.“ So lautet ihre Botschaft an ihr Publikum.

„Ich bin natürlich sehr erfreut, dass sie trotz ihres dichten Terminplanes und nach dazu am Neujahrstag Zeit gefunden hat, zu uns nach Hohenberg zu kommen. Mein Dank gebührt Fritz Brucker, dass er immer wieder derart großartige Künstler zu Konzerten nach Hohenberg bringt“, schließt Höfinger.