Erstellt am 27. Oktober 2015, 08:06

Integration durch Theater. Beim Lilienfelder Projekt "Füreinander Miteinander" können Kinder und Jugendliche, unabhängig von Herkunft oder Sprache, gemeinsam künstlerisch tätig sein.

Die Projekteinreicher Emina Eppensteiner (5. von rechts), Gerhard Eppensteiner und Astrid Krizanic-Fallmann überzeugten bei der Präsentation mit Valentina Suppan, Benjamin Eppensteiner, Frederic Schildböck, Nikola Tica, Leo Zadourian, Edwin Eppensteiner, Gabriela Lucic, Michaela Lucic und Jakob Enk die Jury.  |  NOEN, Jürgen Thoma

Nach Ablauf der ersten Einreichfrist und der genauen Prüfung durch die elfköpfige Jury stehen insgesamt 13 Projekte fest, die beim Sozialfestival „Tu was, dann tut sich was!“ in der LEADER-Region Mostviertel-Mitte dabei sein dürfen.

Unter den prämierten sieben Vorhaben für ein besseres Zusammenleben der Generationen und Kulturen aus dem Bezirk ist auch „Füreinander – Miteinander“, eingereicht von Theaterpädagogin Emina Eppensteiner, Gerhard Eppensteiner und Astrid Krizanic-Fallmann.

Gemeinsames Theaterspiel auf künstlerische Art und Weise 

Bei dieser längerfristig angestrebten Einrichtung können Kinder und Jugendliche mit unterschiedlichen Sprachen sowie aus allen sozialen Schichten im gemeinsamen Theaterspiel auf künstlerische Art und Weise alltägliche Distanzen leichter überwinden. Miteinander sollen Stücke entwickelt, einstudiert und an verschiedenen Auftrittsorten gezeigt werden.

„Es sind mehrere Gruppen jeweils nach Altersstufen geplant, deshalb können sich weitere Interessierte noch bei mir melden“, startet Emina Eppensteiner einen Aufruf.

Da Lebensgeschichten im Mittelpunkt der auf die Bühne gebrachten Stücke stehen sollen, ist die Mithilfe von Erwachsenen erwünscht. „Personen, die uns von ihren Erfahrungen erzählen wollen, können sich gerne auch jederzeit bei mir melden“, sagt Initiatorin Emina Eppensteiner.

Im Lilienfelder Theaterprojekt für Jung und Alt ist Platz für die Kreativität und Phantasie jedes einzelnen. Ebenfalls wichtig sind Spaß und Freude am Tun. Außerdem werden Kostüme und Requisiten selber gestaltet. Ausgehend vom Grundsatz, „Ich gehe respektvoll mit dir um – ich werde akzeptiert, so wie ich bin“, ist das Ziel, alle Teilnehmer zu stärken, um mit- anstatt nebeneinander in der Region zu leben.

„Mit seiner Theaterdarbietung hat das integrative Projekt bei der Präsentation nicht nur die Jury beeindruckt“, weiß indes Johanna Eder vom LEADER-Projektmanagement.