Erstellt am 13. Oktober 2015, 05:32

von Christian Eplinger

JUFA ist neues "Zugpferd". Mit dem Mostviertelfest und mehr als 350 geladenen Gästen wurde das neue JUFA Annaberg Bergerlebnis-Resort nach Rekordbauzeit von nur 321 Tagen offiziell eröffnet.

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Alleine zahlenmäßig war es am Montagabend der Vorwoche ein besonderes Fest: Denn zur Eröffnung des neuen JUFA Annaberg Bergerlebnis-Resorts, die mit dem Mostviertelfest verbunden wurde (siehe Treffpunkt) kamen mehr geladene Festgäste, als Bautage für das Hotel nötig waren.

„Vom Spatenstich bis zum Einchecken der ersten Gäste sind nur 321 Tage vergangenen, in denen 1.000 Kubikmeter Fels weggesprengt und 3.500 Quadratmeter Beton eingebracht wurden, um ein Familienhotel mit 5.000 Quadratmeter Gesamtnutzfläche entstehen zu lassen“, schildert JUFA-Vorstand Gerhard Wendl bei der Eröffnung.


Das JUFA Annaberg Bergerlebnis Resort bietet 208 Betten in 64 modern ausgestatteten Zimmern, die am Eröffnungswochenende bereits ausgebucht waren (12.000 Reservierungen für erste Wintersaison). Damit wurden auch 20 neue Arbeitsplätze geschaffen.

11 Millionen investiert – für für Gäste & Einheimische

Insgesamt investierten JUFA und das Land NÖ (ecoplus) elf Millionen Euro in den Standort Annaberg. „Das ist ein Impuls, der sich weit über den Standort hinaus positiv auswirken wird. Das neue JUFA-Hotel vespricht das touristische Zugpferd der gesamten Region zu werden“, ist Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav überzeugt. Das JUFA Annaberg ist das vierte JUFA-Gästehaus in Niederösterreich. „Wir haben mit JUFA beste Erfahrungen gemacht – zuletzt ja am Hochkar, wo bereits im zweiten Jahr über 30.000 Nächtigungen zu verbuchen waren. Das stimmt uns für die Zukunft optimistisch und lässt uns weitere Ideen schmieden“, sagt Bohuslav.

Restaurant, Wellnessbereich und Indoor-Wasserspielpark

Kulinarisch werden Gäste und Einheimische in Annaberg in der „Reidlhütte“ verwöhnt –  einem ganzjährig geöffneten Restaurant mit 300 Sitzplätzen. Dazu gibt es einen öffentlich zugänglichen Wellnessbereich (externer Eintritt Erwachsene 9 Euro) und einen Indoor-Wasserspielpark sowie eine Sporthalle, die auch von einheimischen Vereinen genutzt werden kann.

„Diese heutige Eröffnung ist ein weiterer Meilenstein in einem Spitzen-Tourismusjahr für uns im Mostviertel“, weiß Mostviertel Tourismus-Geschäftsführer Andreas Purt. So verzeichnete alleine die „Wilde Wunder Card“, die als Eintrittskarte für zahlreiche Attraktionen im alpinen Mostviertel gilt und nur an Übernachtungsgäste ausgegeben wird, im heurigen Jahr einen neuen Rekord.

Von Mai bis Mitte September wurden 18.000 Karten ausgegeben, um 33 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Mitgliedsbetriebe erzielten mit 43.000 Nächtigungen in dieser Zeit ein Plus von 15 Prozent.

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