Erstellt am 12. Januar 2016, 05:28

von Markus Zauner

Dem Wetter ausgeliefert. Markus Zauner über die Ferienbilanz in den heimischen Skigebieten.

Gegen Wetterkapriolen ist kein Kraut gewachsen: Das ist die bittere Conclusio aus dem verpatzten Weihnachtsgeschäft bei den Liftbetrieben in Annaberg und Mitterbach. Wenn kein Naturschnee fällt und es zu warm zum Beschneien ist, helfen auch die modernsten Schneekanonen nichts.
 


Ein noch schlechteres Abschneiden in den Weihnachtsferien konnte durch die Flexibilität des Landes (Stichwort Öffnung der Anlagen für Wanderer) verhindert werden.

Besser bilanziert die Hotellerie, die im Gegensatz zu den Liften das Ausbleiben der Tagesgäste nicht tangiert. Wer gebucht hat, der storniert meist auch wegen Schneemangels nicht. Positiv wirkt sich in Annaberg zudem das neue JUFA-Hotel aus, das mit seinen Innen-Attraktionen ein gutes Alternativprogramm für die ganze Familie bietet, wenn der Pistenspaß ins Wasser fällt.

Was die nahenden Semesterferien jetzt an der Lifte-Bilanz in diesem Winter noch verbessern können, wird die Zukunft zeigen. Der Zug für ein Spitzenergebnis ist ob der Wettermisere in den Weihnachtsferien jedenfalls bereits abgefahren.