Erstellt am 24. November 2015, 01:08

von Claus Stumpfer

Diesmal muss es endlich klappen. Claus Stumpfer über die letzte Weltcupchance für Marc Digruber.

Mit 27 Jahren zählt Marc Digruber nicht mehr zu den Jüngsten im Ski-Weltcup. Der große Durchbruch blieb dem Mitterbacher, der jetzt in Frankenfels bei seiner Freundin lebt, aber noch verwehrt. Immer wieder hat er vom ÖSV die Chance erhalten, sich zu bewähren, doch genützt hat er sie bislang noch nicht.

In der nun beginnenden Saison soll das endlich anders werden. Auch Digruber weiß natürlich, dass ihm allmählich die Zeit davonzulaufen beginnt. Bislang hat er sich davon nicht aus der Ruhe bringen lassen. Immer wieder ist er über den Europacup zurückgekehrt, wenn mal wieder die Weltcup-Türe zugefallen ist.

Und ausgerechnet der Umstand, dass Disgruber in der zweiten Hälfte der Vorsaison überhaupt nicht mehr zum Zug gekommen ist, soll nun heuer für ihn der Türöffner zur großen Karriere werden. Denn Digruber hat die für ihn Weltcuplosezeit geschickt genützt.

Speziell in Übersee sammelte er bei kleineren Rennen massenweise FIS-Punkte, die ihm nun im Weltcup deutlich bessere Startnummern verheißen. Bislang wurden ihm Nummern um die 70 stets zum Verhängnis, nun hofft der Slalomspezialist auf welche zwischen 35 und 40 — ideal zum attackieren, ohne gleich zwangsläufig auszufallen.