Erstellt am 28. Oktober 2015, 05:37

von Markus Zauner

FF-Ende ohne Aufregung. Markus Zauner über die Reduzierung auf eine Feuerwehr in Annaberg.

Nach der Ende Mai beschlossenen Auflösung der FF Annaberg hat die FF Wienerbruck nun die Arbeit der FF Annaberg übernommen. Aufschrei in der Bevölkerung? Fehlanzeige: Weder, als die Auflösung der FF Annaberg im Frühjahr publik wurde, noch jetzt, wo die FF Wienerbruck als einzige Feuerwehr der Gemeinde im Einsatz steht. Gut so. Warum auch aufregen? Das Ende der FF Annaberg aus Personalnot hatte sich die letzten Jahre bereits abgezeichnet. Die Basis für die weiterhin gute Versorgung ist mit dem Fortbestand der FF Wienerbruck gelegt. Zwei Wehren, wovon eine ineffizient ist, bringen im Ernstfall nichts. Eine schlagkräftige Truppe, und das ist die FF Wienerbruck mit 47 Aktiven, stellt allemal die bessere Option dar.

Die Bewährungsprobe für die FF Wienerbruck, die nun das ganze Annaberger Gemeindegebiet zu betreuen hat, bilden die kommenden Einsätze. Da wird sich im Detail zeigen, ob der Alarmplan und das Zusammenspiel mit dem abgesetzten FF-Zug in Annaberg funktioniert. Das beste Argument dafür, dass Probleme ausbleiben sollten: Andere Gemeinden finden auch mit einer FF das Auslangen.