Erstellt am 17. November 2015, 03:48

von Nadja Straubinger

Gemeinsam mehr sein. Nadja Straubinger über die angedachte Schulzusammenlegung.

Schulzusammenlegung. Alleine das Wort reicht in vielen Gemeinden schon aus, um Eltern, Lehrern und Kommunalpolitikern den Schweiß auf die Stirn zu treiben. Schulen gelten l neben Feuerwehren und Gasthäusern als die letzten verbliebenen Anker der lokalen Identität. Manchmal ist dieser Schritt aber alternativlos.

Das scheinen auch die Eltern in Hohenberg und St. Aegyd so zu sehen und laden jetzt zur Diskussion über die Zukunft der Mittelschul-Standorte. 88 Schüler sind es in Summe – in beiden Schulen zusammengerechnet, wohlgemerkt.

Man muss kein Schul-Experte sein, um zu wissen, dass selbst eine zusammengelegte Schule in dieser Größenordnung ziemlich klein ist. Zwei Standorte mit 88 Schülern und wenig Aussicht auf eine rasante Steigerung der Schülerzahlen sind auf Dauer nicht aufrecht zu erhalten.

Der Schritt, dieses Thema offensiv zu diskutieren, ist vor diesem Hintergrund ein sehr zukunftsorientierter. Denn wird aus den Schul-Standorten einer, hat zumindest dieser langfristig die Chance, erhalten zu bleiben.

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