Erstellt am 15. März 2016, 05:29

von Markus Zauner

Gesetze sind zum "Einhalten" da. Markus Zauner über die neue Unterlassungsklage am Muckenkogel.

Das Mountainbiken polarisiert weiter. Das beweist die Reaktionsflut von Befürwortern und Gegnern auf den NÖN-Bericht über die nächste Unterlassungsklage des Muckenkogel-Jagdpächters. Konflikte zwischen den Interessengruppen (Grundeigentümer und Jäger auf der einen Seite, Mountainbiker auf der anderen) können auch die genauesten Regeln nicht völlig verhindern.


Fakt ist aber: Am Muckenkogel wurden die Differenzen so weit überwunden, dass die Haupt-Forststraße 2015 für das Radeln freigegeben werden konnte — bei Betrachtung der Vorgeschichte ein Meilenstein für den Tourismus. Wer abseits dieser Route radelt, braucht sich über Strafen nicht zu beschweren. Auch wenn es für manche noch so verlockend sein mag, auf jedem Weg zu biken — die Gesetzeslage erlaubt das aktuell schlichtweg nicht.

Wie der neue Prozess ausgeht, bleibt abzuwarten. Einen Verlierer gibt es schon jetzt — den Lilienfelder Tourismus, dem schaden Schlagzeilen über Klagen gegen Mountainbiker, die (bewusst oder unbewusst) gegen das Gesetz verstoßen.