Erstellt am 03. November 2015, 05:02

von Markus Zauner

Gewinn auf Jahre hinweg. Markus Zauner über die Bilanz zur Landesausstellung und die Zeit danach.

Jetzt ist sie Geschichte, die Landesausstellung "Ötscher:Reich - Die Alpen und wir". Die Bilanz aus Annaberger Sicht fällt in zweierlei Hinsicht positiv aus. Erstens (und das stand schon vor Beginn der Großveranstaltung fest): Mit dem in Wienerbruck im Zuge der Landesausstellung um 4,8 Millionen Euro aus dem Boden gestampften Naturparkzentrum, der Ötscherbasis, wurde ein unverzichtbares Standbein für den Sommertourismus geschaffen.

Zweitens: Ohne die „Ötscher:Reich“-Werbemaschinerie hätte die letzten Monate nur ein Bruchteil der Touristen den Weg ins Wanderparadies rund um Annaberg gefunden.

Die Nagelprobe steht nächstes Jahr an, sobald nach der nun startenden Winterpause mit 1. Mai offiziell die Wandersaison 2016 rund um die Ötscherbasis eingeläutet wird. Wie viele Gäste wird es dann nach Wienerbruck ziehen? Weniger als heuer durch die Landesschau, aber spürbar mehr als ohne die Ötscherbasis. So viel dürfte feststehen. Oder anders artikuliert: Die Landesausstellung war für Annaberg der kurzfristige Gewinn, die Ötscherbasis ist die langfristige Bereicherung.