Erstellt am 11. Oktober 2016, 05:00

von Markus Zauner

Bau als Beitrag zur Absicherung. Markus Zauner über die OP-Modernisierung im Landesklinikum Lilienfeld.

Seit Jahren wird darüber diskutiert. Jetzt ist es endlich so weit: Diesen Mittwoch steht die heiß ersehnte Spatenstich-Feier für den Neubau der Operationssäle im Landesklinikum Lilienfeld am Programm.

Wer in den nächsten Wochen und Monaten unters Messer muss, kann beruhigt sein: Die derzeitigen OP-Räumlichkeiten sind zwar nicht mehr topmodern, erfüllen ihren Zweck bis zum Juli 2018, der geplanten Fertigstellung der Erneuerungsmaßnahmen, aber noch. Kein Zweifel besteht allerdings daran, dass die Umsetzung der Großinvestition ein längst fälliger Schritt ist. Ein zeitgemäßer OP-Bereich gehört zur Grundausstattung eines Spitals, um diffizile chirurgische Eingriffe optimal durchführen zu können.

Eine Garantie gibt es freilich nicht, das Land NÖ als Eigentümer buttert aber in der Regel nicht 4,3 Millionen Euro in eine OP-Modernisierung, wenn es das Krankenhaus mittelfristig zusperren wollte. Das Großprojekt ist daher als Beitrag zur Absicherung des Standortes zu sehen. Ein Standort, der dem Bezirk dauerhaft erhalten bleiben muss — aus arbeitsmarkt- und gesundheitspolitischer Sicht.