Erstellt am 26. Juli 2016, 05:20

von Nadja Straubinger

Gemeinschaft in schwieriger Zeit. Nadja Straubinger über den Brand in Eschenau.

Maschinenhalle, Werkstätte, Stall und – besonders schlimm – auch das eigene Wohnhaus ist mit einem Schlag weg. Dieses Horror-Szenario wurde für eine Familie in Sonnleitgraben in Eschenau bittere Realität. Über Nacht vernichtete ein Feuer das landwirtschaftliche Anwesen.

Ohne Obdach müssen die Opfer der Brandkatastrophe zum Glück dennoch nicht auskommen. Dafür sorgt die Brandhilfegemeinschaft in Eschenau. Die gibt es seit 30 Jahren – und es ist erst das dritte Mal, dass sie in dieser Zeit gebraucht wird. In der Praxis bedeutet das für die Mitglieder, dass sie den Nachbarn nach dem Feuer zur Seite stehen – mit ehrenamtlicher Mitarbeit bei Aufräumarbeiten, aber auch beim Aufbau oder bei der Betreuung von Tieren.

Mit diesem Engagement sorgen die Helfer nicht nur dafür, dass der materielle Schaden rasch behoben wird. Sie sorgen auch dafür, dass ihre Mitmenschen die Gewissheit haben, dass es eine Gemeinschaft gibt, auf die sie in schwierigen Zeiten vertrauen können. Und das alleine schon, macht Brandhilfegemeinschaften wie jene in Eschenau so wertvoll.