Erstellt am 30. August 2016, 05:00

von Markus Zauner

Themen sind zweitrangig. Markus Zauner über den bisherigen Wahlkampf in Ramsau.

Keine zwei Wochen mehr bis zum Urnengang in Ramsau, der Wahlkampf geht in die heiße Phase. Bisher hat die Auseinandersetzung kaum Unerwartetes gebracht. Bei der ÖVP ist etwa der NÖN-Lesern zuallererst bekannt gewesene Spitzenkandidatenwechsel von Raimund Reichel auf Gertraud Steinacher als eine der wenigen Überraschungen zu werten, bei der FPÖ der Antritt des ehemaligen Bürgerlisten-Mandatars Erwin Wlach an vorderster blauer Front.

Wenig Unvorhersehbares auch bei den Wahlkampfthemen: „Altprojekte“ wie der Kindergartenneubau oder der (auch nicht neue) Ruf nach Wohnraum dominieren. Und alle vier antretenden Parteien wiederholen gebetsmühlenartig den Willen zur Zusammenarbeit — was im Buhlen um die Wählergunst angesichts der Streitereien der letzten Monate auch nicht verwundert.

Unterm Strich sind Themen derzeit ohnehin zweitrangig. Die Ramsauer Bürger müssen vielmehr darauf vertrauen, dass es die Parteien ernst meinen und nach dem 11. September endlich (zusammen)arbeiten. Nur das zählt wirklich, wenn die Gemeinde weiterkommen will.