Erstellt am 02. August 2016, 05:30

von Markus Zauner

Zusammenarbeit oberstes Gebot. Markus Zauner über die Neuwahl in Ramsau und die Erwartung der Bürger.

Was in Ramsau die letzten Monate geboten wurde, war Politik zum Vergessen. Ob des Dauerstreits zwischen der ÖVP und der anzeigenwütigen Bürgerliste ist in der Entwicklung der kleinen Gemeinde wenig bis gar nichts weitergegangen.

Ob sich das nach der Neuwahl des Gemeinderates ändert, bleibt fraglich. Fest steht lediglich: Vier Bewerber (ÖVP, Bürgerliste, SPÖ und FPÖ) treten am 11. September fix an. Weitere Kandidaturen, die bis 3. August bekannt gegeben werden müssen, zeichnen sich nicht ab. Und: Dass die Schwarzen das Fusionsangebot der Bürgerliste nach dem jüngsten ÖVP-kritischen Listen-Flugblatt ablehnen, überrascht nicht.

Ehrgeizig erscheint das Ziel des neuen ÖVP-Teams um Spitzenkandidatin Gertraud Steinacher, zwei Drittel der Mandate einzufahren. Denkbar ist auch nur mehr eine relative Mehrheit für eine Partei, was die Kooperation zwischen den Fraktionen wichtiger denn je machen würde. Womit wir beim zentralen Punkt wären: Nach dem monatelangen Stillstand dürfen die Bürger ab dem 11. September (Zusammen)arbeit erwarten.