Erstellt am 07. Juni 2016, 05:50

von Markus Zauner

Modernisierung lässt aufatmen. Markus Zauner über die Großinvestition im Kurhotel Salzerbad.

An die 70 (unersetzbare) Arbeitsplätze weniger, Nächtigungs- und Steuereinnahmeneinbruch: Eine Sperre des Kurhotels Salzerbad wäre für die 850-Seelen-Gemeinde Kleinzell der Supergau. Wenn Bürgermeister Reinhard Hagen beim Salzerbad von der „Lebensader“ der Kommune spricht, trifft er den Nagel also auf den Kopf. Gleichzeitig ist er zum Zuschauen verdammt, Einflussnahme auf den Geschäftsgang des zur Dr.Dr.-Wagner-Guppe zählenden Kurhotels null. Hagen muss und darf freilich vertrauen, dass das Salzerbad nach Firmenangaben generell gut ausgelastet ist und die zuletzt kursierenden Schließungsgerüchte nur Unkenrufe sind. Dafür spricht die aktuell erfolgte Großinvestition. In der Regel werden keine 300.000 Euro lockergemacht, wenn man plant, den Betrieb einzustellen.

Der Auftrag für das Salzerbad ist klar: Nach erfolgten Erneuerungsmaßnahmen mit Hochdruck in Richtung angepeilte Vollbelegung marschieren. Das wäre auch die beste Antwort, um den aufgetauchten Schließungsgerüchten endgültig den Garaus zu machen.