Erstellt am 01. März 2016, 05:29

von Claus Stumpfer

Schicksalmatch gegen Abstieg. Claus Stumpfer über eine Unsportlichkeit im Tischtennis-Abstiegskampf.

Für die Einsermannschaft von Traisen ging es am Montag (unmittelbar nach Redaktionsschluss) gegen Neulengbach um die letzte Chance, vielleicht doch noch den Verbleib in der 2. Landesliga A zu schaffen.

Wenn sie jetzt Ihre NÖN in Händen halten, steht nach einer vielleicht weiteren Niederlage also schon fest, dass für Mannschaftsführer Walter Riel und seine Mannen der Abstieg besiegelt ist. Mit einem Sieg würde der Kampf um den Klassenerhalt für den WSV Traisen freilich weitergehen und stattdessen müsste Neulengbach alle Hoffnungen fahren lassen. Zwei Teams steigen heuer ab.

Die besseren Karten hatte nach dem letzten Februarwochenende auf alle Fälle die Mannschaft aus dem Wienerwald, wobei sie aber wenig bis gar nichts dafür tun musste. Die Traisener steckten die erwartete 3:6-Niederlage gegen Bruck ein, wohingegen die Abstiegskonkurrenten von „geschenkten“ Punkten profitierten. Mit Strasshof/Angern trat nämlich der letzte Gegner von Neulengbach die Reise zum Auswärtsmatch gar nicht an, sodass die drei Punkte kampflos an das Schlusslicht gingen, das damit seine rote Laterne an Traisen weiterreichen konnte.

Es wäre schon bitter, sollte diese Unsportlichkeit am Ende den Abstiegskampf zuungunsten von Riel und Co entscheiden.