Erstellt am 17. April 2018, 01:27

von Claus Stumpfer

Duathlon hat nur eine Schranke. Claus Stumpfer über einen (fast) perfekten Event in Rohrbach.

Der Rohrbacher Duathlon wurde bereits bei seiner achten Auflage als Staatsmeisterschaft gewertet, und das, obwohl er so früh im Jahr stattfindet. Eine besondere Wertschätzung für das Organisationsteam des Askö Hainfeld um Gabriel Kurtansky seitens des österreichischen Triathlon-Verbands, dessen Präsident Walter Zettinig sich vor Ort vom Event begeistert zeigte.

Sicherlich hatte das Prachtwetter seinen Anteil, dass alle zufrieden waren — das Glück des Tüchtigen. Nach dem Regenrennen bei Eiseskälte im Vorjahr war heuer keine Wolke am Himmel zu sehen.

Ein einziges „Hoppala“ war zu beklagen. Auch heuer ging der Bahnschranken in Rohrbach zur Unzeit nieder. Der Führende Andreas Silberbauer wurde so von seinen Verfolgern getrennt. Unangenehm war das vor allem für den Mann an der Spitze, da er bis zum Schluss nicht wusste, wie viel Zeitgutschrift die Konkurrenten erhalten würden. Aber da er seinen Vorsprung nicht kannte, gab er bis zum Schluss Vollgas und sorgte für einen tollen Streckenrekord.

„Eine Zeit für die Ewigkeit“, meinte Platzsprecher Johann Pieringer begeistert. Das wollen wir nicht hoffen, denn der Rohrbacher Duathlon hat Potenzial, trotz — oder gerade wegen — seiner extrem fordernden Radstrecke. Aber fein wäre es, könnte man künftig Einfluss auf die Fahrzeiten der Bahn nehmen.