Erstellt am 04. Juli 2017, 05:14

von Claus Stumpfer

Großmann hat Lee umgestimmt. Claus Stumpfer über den Transfer, der in Traisen für Ärger sorgt.

Die Sommerpause der Fußballer war heuer extrem kurz. Bereits am Samstag wird mit Lilienfeld der Vizemeister der 1. Klasse West-Mitte in Traismauer (19 Uhr) die Testspielsaison starten. Ein erster Probegalopp für die Bezirkshauptstädter, die mit Ausnahme der Verpflichtung von Martin Gyurasz, ihren Kader unverändert lassen wollen. Obmann Gernot Edy weiß, dass man nichts erzwingen kann. Verletzungsausfälle, Sperren und andere Schicksalsschläge, die bei der Titelvergabe immer „hineinpfuschen“, sind ohnehin nicht zu beeinflussen.

Etwas anders liegt der Fall in St. Veit. Die Gölsentaler wollen sich endlich im vorderen Mittelfeld stabilisieren, und müssen sich dafür verstärken. Neben Michael Grossmann von Hainfeld wurde noch Christopher Lee von Traisen abgeworben, wie die NÖN berichtete. Die Funktionärsriege der Werkssportler reagierte verärgert, zumal Lee ihnen seinen Rückzug als Studium bedingtes Karriereende erklärt hatte.

Thomas Janisch sieht in Lees Verpflichtung aber keine unfaire Handlung. Der sportliche Leiter St. Veits will Lee erst kontaktiert haben, nachdem er von dessen „Karriereende“ erfahren hatte. Und mit Grossmann sowie dem Versprechen noch einen Zehner zu holen, wurde Lee der Rücktritt vom Rücktritt dann richtig schmackhaft gemacht.