Erstellt am 11. Oktober 2016, 05:46

von Claus Stumpfer

Hainfeld wieder unter Druck. Claus Stumpfer über die jährliche Schwächephase Hainfelds, die den Titel kostet.

Und die Geschichte wiederholt sich doch, zumindest was den SC Hainfeld betrifft, und das Jahr für Jahr. Eine Truppe, mit verdienten Landesligaspielern – die vom rührigen Präsidenten Harald Fischer nach ihrem jeweiligen Scheitern durch charakterlich idente Spieler ersetzt werden – schaffen es trotz Favoritenrolle stets aufs Neue, den Meistertitel in der Gebietsliga West nicht zu erringen.

Nach einem hervorragenden Saisonstart, mit teils spektakulären Leistungen, weist die Elf nun schon wieder eine klare Abwärtstendenz auf. Auswärts in St. Georgen lag Hainfeld hinten, und nur mit einer Pausenansprache von Fischer selbst, die nach Aussage der Gegner die Kabinenwände wackeln ließ, konnte die Partie noch gedreht werden. Die fehlende Laufbereitschaft brachte schon damals Fischer in Rage.

Nach einem Pflichtsieg daheim über Rabenstein folgte nun gegen Erzrivale Ratzersdorf die zweite Niederlage. Gepatzt haben die Titelfavoriten auch in Euratsfeld. „Gegen die Bayern der Liga gewinnt jeder gern“, kostete Ratzersdorfs Trainer Stefan Windl den Sieg aus.

Die Meisterschaft ist damit noch nicht verloren, aber bei den beiden Heimspielen hintereinander gegen Purgstall und Oberndorf ist man schon unter Druck. Und die anderen Teams lieben eben nichts mehr, als Hainfeld zu schlagen.