Erstellt am 18. Oktober 2016, 04:04

von Claus Stumpfer

Lienhart bekam „seine“ Spanier. Claus Stumpfer über ein Duell der Klubkollegen im Play-off.

Im Fußball ist ein iberisches Team alles andere als leicht zu bezwingen, aber Philipp Lienhart freute sich, als Österreichs U 21 als Play-off-Gegner in der WM-Quali Spaniens Nationalteam zugelost bekam. Zwar wären die Aufstiegschancen gegen die anderen Teams im Topf, Norwegen und Serbien, größer gewesen, aber Lienhart liebt Herausforderungen und hat außerdem zwei Freunde im spanischen Team. Mit einem spielt er regelmäßig in der 2. spanischen Liga und der andere ist im Sommer zu Wolfsburg gewechselt.

Das 1:4 letzten Dienstag in St. Pölten, zum Abschluss der EM-Quali-Gruppenphase, macht Lienhart und Co gegen Spanien aber nun zu krassen Außenseitern. Der DFB-Elf wurde das Siegen durch eigene Fehler viel zu leicht gemacht. Mit David Selke erzielte auch Lienharts Gegenspieler einen Treffer, allerdings nach einem nicht antizipierbaren Fehlpass des eingewechselten Andi Gruber. Und immerhin war Lienhart selbst auch im Finish per Kopf erfolgreich.

Wie überhaupt der Lilienfelder ein Lichtblick in Österreichs Team war. Deutschlands Überlegenheit hatte aber einen Namen: Leroy Sanè, der im Sommer zu Manchester City gewechselt ist, hat gezeigt, warum er als begnadetster Spieler dieser Generation weltweit gilt.