Erstellt am 17. August 2016, 05:06

von Claus Stumpfer

Valenta bekam noch Profivertrag. Claus Stumpfer über St. Veits Verlust seiner tschechischen Routiniers.

Für jeden anderen Klub wäre das Ausscheiden seines wertvollsten Routiniers eine Woche vor Meisterschaftsstart eine mittlere Katastrophe. In St. Veit nimmt man aber bloß mit einem Achselzucken zur Kenntnis, dass der 33-jährige Vit Valenta seine letzte Chance auf einen nochmaligen Profivertrag in seiner Heimat wahrgenommen hat. Sektionsleiter Thomas Janisch soll den Legionär in seiner Entscheidung sogar bestärkt haben. Und so verwunderlich ist das gar nicht.

St. Veit hat im Sommer seinen Kader breit aufgestellt, und mit Manfred Obermaier einen Regisseur geholt, der zum Spielsystem von Trainer Paul Markus Pinter besser passen sollte als Valenta. Der hat doch in den letzten seiner 56 Kampfmannschaftseinsätze für St. Veit das Spiel recht behäbig gemacht. Obermaier kann das Tempo deutlich mehr anziehen. Und dass mit Valenta auch der teuerste Spieler im Kader wegfällt, ist sicher mehr als ein netter Nebeneffekt. Einziges Manko: Verletzen darf sich Obermaier nicht, denn Ersatz für ihn gibt es jetzt nur bedingt.

Abgegeben haben die St. Veiter auch Stanislav Malus, der lange Zeit treue Dienste leistete. Er hätte aber in der Stammelf keinen Platz mehr gehabt, weshalb man ihn auch in seine Heimat ziehen lässt, wo die Transferzeit noch andauert.