Frankenfels , Türnitz

Erstellt am 18. August 2016, 14:41

von Nadja Straubinger und Gerhard Groiss

Eibl-Jet und Nixhöhle arbeiten zusammen. Zwei Tourismusmagneten aus der Region setzen in Zukunft aufgrund des gleichen Publikums auf wechselseitige Werbung.

Nixhöhle und Eibl-Jet werden zusammenarbeiten, sind sich Höhlenführer Albin Tauber, Eibl-Jet-Chef Peter Schakmann, Martin Eigelsreiter, Anton Winter, Bürgermeister Franz Größbacher und Bruno Tuder einig.  |  NOEN, Groiss

Zu einer Kooperation über die Gemeinde- und Talgrenzen hinaus, haben sich zwei ganz besondere Tourismusmagnete entschlossen. Das Naturerlebnis Nixhöhle in Frankenfels und das Top-Ausflugsziel Eibl-Jet in Türnitz werden künftig bei Werbemaßnahmen und Kundenbetreuung kooperieren.

Geografische Nähe ist ein besonderer Motor der Zusammenarbeit

„Die geografische Nähe ist ein besonderer Motor der Zusammenarbeit. Dazu kommt, dass beide Ausflugsziele das gleiche Zielpublikum, nämlich Familien, ansprechen“, darüber sind sich Eibl-Jet-Geschäftsführer Peter Schakmann und der Frankenfelser Bürgermeister Franz Größbacher einig. Durch einen Mitarbeiter, der Größbacher kennt, sei es zu der Zusammenarbeit gekommen. „Wir haben Prospekte und Werbetafeln in Frankfels und umgekehrt“, führt Schakmann aus. Der Eibl-Jet in Türnitz ist die einzige Allwetterrodelbahn in Ostösterreich. „Mit seinen 60.000 Gästen und 150.000 Fahrten jährlich zählt er zu den Top-Ausflugszielen in Niederösterreich.“ freut sich Schakmann.

Im Gespräch mit Höhlenchef Albin Tauber wurde das Potenzial durch die Kooperation erhoben. „Wir hatten im Vorjahr die Rekordzahl von etwa 9.000 Höhlengästen. Diese wollen wir halten“, so Tauber. Der Mehrwert, so interpretieren beide, soll darin bestehen, mehr Besucher ins Alpenvorland zu locken, diese länger zu halten und damit die Wertschöpfung zu steigern.