Erstellt am 07. Juni 2016, 12:50

von Markus Zauner

Kurhotel investiert 300.000 Euro. Betrieb dementiert Zusperrgerüchte mit Verweis auf Restaurierung. Ab Sommer wird wieder Vollbelegung angepeilt.

»Im Laufe des Juni wird die Belegung wieder gesteigert, im Sommer oder Frühherbst wieder die Vollbelegung angestrebt«, beschreibt Sprecher Josef Kalina die aktuelle Auslastung des idyllisch gelegenen Kurhotels Salzerbad  |  NOEN, zVg

Die aktuell unter 75 Prozent liegende Belegung des Kurhotels Salzerbad heizte die Gerüchteküche an. Sogar von einer baldigen Schließung war mancherorts die Rede. Eben alles nur Gerüchte, kontert der geschäftsführende Gesellschafter Stephan Wagner auf NÖN-Anfrage: „Eine Schließung des Kurhotels Salzerbad steht überhaupt nicht zur Diskussion.“ Der Betrieb sei „beliebt und grundsätzlich gut ausgelastet“, betont Wagner und verweist auf eine Auslastung im Jahr 2015 von über 80 Prozent.

Außerdem werde „laufend investiert“, so Wagner. Allein in den letzten Wochen seien rund 300.000 Euro in die Modernisierung gebuttert worden. „Insbesondere wurden Dekorations- und Verschönerungsarbeiten durchgeführt. Ein Beispiel dafür sind die von Grund auf erneuerten Speisesäle“, präzisiert Salzerbad-Sprecher Josef Kalina.

136 Betten, rund 70 Mitarbeiter

Die Bauarbeiten an der Infrastruktur, insbesondere im Restaurant, führt das 136 Betten zählende Kurhotel auch als Grund für den derzeit gedrosselten Betrieb an, was freilich nur ein kurzes Intermezzo sein soll. Kalina: „Im April und bis Mitte Mai hatten wir eine Belegung von etwa 75 Prozent. Derzeit ist sie geringer. Im Laufe des Juni wird die Belegung wieder gesteigert, im Sommer oder Frühherbst wieder die Vollbelegung angestrebt.“

„Eine Schließung des Kurhotels Salzerbad steht überhaupt nicht zur Diskussion.“ Stephan Wagner, geschäftsführender Gesellschafter

Auswirkungen auf die Anzahl der Arbeitsplätze — derzeit werden im Kurhotel Salzerbad etwa 70 Mitarbeiter beschäftigt — haben die jüngsten Investitionen nach Unternehmensangaben übrigens nicht.

Bürgermeister Reinhard Hagen unterstreicht indes die Wichtigkeit des Großbetriebes für die rund 850 Einwohner große Gemeinde Kleinzell: „Das Kurhotel ist das Um und Auf, es bildet die Lebensader der Ortschaft.“ In der Vergangenheit habe man seitens der Kommune daher an die Führungsspitze des Betriebes „viele Angebote gemacht und Ideen eingebracht“. Ziel müsse es sein, weiter „Richtung Modernisierung des Kurortes zu arbeiten“, meint Ortschef Hagen.