Erstellt am 22. September 2015, 15:21

LebensGut ist eröffnet. "Fokus liegt in der Nachhaltigkeit, im generationenübergreifenden Miteinander und in der Gesundheit",lobte Ortschef Bader. Auch Landesvize war beeindruckt.

Bei der Eröffnung: Die geschäftsführenden Gemeinderäte Franz Panzenböck und Renate Obermaier, Bürgermeister Karl Bader, Tom und Claudia Vogel, Sandra Berger, »Gemüsebäuerin« Tatjana Tupy, Vizeortschefin Eva Steyrer und Landeshauptmannstellvertreter Wolfgang Sobotka (v. l.).  |  NOEN, priva

,,Das Fest darf beginnen“, hieß es am ehemaligen Klostergutshof Edelhof in Rohrbach, als die vier Gründer des gemeinnützigen Vereins „LebensGut Miteinander“, die Sozialmediziner Sandra Berger und Tom Vogel sowie Peter Kramer und Claudia Vogel, mit einem lebendigen und bunten Rahmenprogramm das neue Haus präsentierten.

600 Gäste spürten emotionale Schwingung der Gemeinsamkeit

Visionen von ökologisch sinnvollem und generationenübergreifendem Leben und Arbeiten wurden mittlerweile am LebensGut realisiert. Die über 600 Gäste spürten die emotionale Schwingung der Gemeinsamkeit, als vorigen Samstag die Eröffnung des Bauernhof- Kindergartens, der biologischen Gemüselandwirtschaft, der therapeutischen Praxis-Gemeinschaft und des generationenübergreifenden Wohnprojektes gefeiert wurden. Auch als naturverbundenes Seminarzentrum soll das Sozialprojekt, das 2014 mit dem NÖ Zukunftspreis ausgezeichnet wurde, künftig Fuß fassen.

Musikalisch umrahmt wurde der Festakt von der Jugendblaskapelle unter der Leitung von Herwig Schreiner. Auch Landeshauptmannstellvertreter Wolfgang Sobotka, Landtagsabgeordneter Karl Bader, Bezirkshauptmann Franz Kemetmüller und Pfarrer Pater Altmann Wand waren beeindruckt.

Ein neues Kapitel wird geschrieben

So meinte etwa Sobotka: „Ihr gebt den Menschen zurück, was viele Menschen nicht mehr erleben dürfen. Denn wer hier lebt, kann das mitbekommen, was unsere Vorfahren für selbstverständlich hielten.“

Und Bader erklärte: „Ein neues Kapitel wird an diesem Standort geschrieben, aber inhaltlich geht es sozial weiter, denn der Fokus liegt in der Nachhaltigkeit, im generationenübergreifenden Miteinander und in der Gesundheit.“