Lilienfeld

Erstellt am 18. Juli 2017, 06:00

von Markus Zauner

Gefahrenherd: Eschen müssen reihenweise weichen. Zum Schutz der Mountainbiker und Wanderer werden dutzende kranke Bäume entlang der Höhenstraße geschlägert.

Ortschef Wolfgang Labenbacher, Förster Joachim Brocza, Stadtrat Christian Buxhofer, Richard Winkler, Christian König, Rudolf Rotheneder und Anton Eigelsreiter bei den schwierigen Arbeiten entlang der Höhenstraße.  |  NOEN, privat

Zunehmend zum Problem geworden ist in der Bezirkshauptstadt zuletzt die Eschenkrankheit, ein Pilzbefall. Zahlreiche Bäume sind umsturzgefährdet.

Sicherheit kann nicht gewährleistet werden

Die Folge: Eschen entlang der Höhenstraße, von der Kalkmühle bis zum Aperstein, müssen geschlägert werden, damit die Sicherheit für die Mountainbiker und Wanderer wieder gegeben ist. „Alle Eschen, welche die Höhenstraße beim Umfallen erreichen könnten, werden herausgenommen“, präzisiert Bürgermeister Wolfgang Labenbacher. Es handle sich um weit über 50 Bäume, die der Säge zum Opfer fallen. Diese Woche sollen die Arbeiten abgeschlossen werden, mit Verkehrsbehinderungen ist zu rechnen.

Apropos Behinderungen: Obwohl die Straße mit dem Verkehrszeichen „Achtung Holzbringung“ abgesichert ist und der Traktor als Absperrung quer zur Straße stand, gelang es einem Mopedfahrer letzte Woche, sich daran vorbei zu schwindeln. „Er fuhr schnurstracks in den Gefahrenbereich, wo gerade eine Esche talwärts zur Straße gefällt wurde. Nur durch lautes Schreien konnte er noch gestoppt werden. Daher wurden jetzt zusätzlich noch Scherengitter aufgestellt“, schildert Bürgermeister Wolfgang Labenbacher.

Stift und Stadtgemeinde arbeiten zusammen

Das Stift Lilienfeld als Grundbesitzer und die Stadtgemeinde arbeiten bei der Eschenschlägerung zusammen. Labenbacher: „Das Stift stellt mit Rudolf Rotheneder und Anton Eigelsreiter die zwei professionellen Holzfäller samt Ausrüstung und Funkgeräten. Die Stadtgemeinde steuert mit Richard Winkler und Christian König die zwei ,Absperrer‘ der Straße bei. Beide sind mit der Aktion für Über- Fünfzigjährige derzeit für die Gemeinde bei Wanderwegen im Bereich Muckenkogel tätig.“

Stadtrat Christian Buxhofer hatte mit Förster Joachim Brocza die jährliche Begehung absolviert, gemeinsam wurden dann die Maßnahmen festgesetzt.