Erstellt am 01. Juni 2016, 04:05

von Markus Zauner

Lilienfelder Gymlehrer plant Radtour um die ganze Welt. Der Lilienfelder Gymlehrer Martin Müller rüstet sich für das nächste große Abenteuer.

2012 -- hier bei der Verabschiedung durch Schüler -- unternahm Martin Müller eine Dreirad-Fahrt über rund 4.000 Kilometer. Mit einem ganz normalen Trekkingrad möchte er nun die Welt umrunden.  |  NOEN, NÖN
2010 paddelte er in 21 Tagen 2.000 Kilometer mit dem Kajak von Lilienfeld bis Sulina am Schwarzen Meer. 2012 folgte eine Dreirad-Fahrt über rund 4.000 Kilometer. Nun plant Martin Müller das nächste große Abenteuer, eine Radtour um die ganze Welt.

22.000 Kilometer werde die ganze Strecke betragen, ein Jahr soll die Reise dauern, rechnet der 60-jährige Lilienfelder vor. „Die Route führt über die Slowakei, die Ukraine und Russland nach Wladiwostok. Von dort geht es per Fähre nach Südkorea, von wo ich mittels Containerschiff nach Long Beach in Kalifornien gelangen will.

Im äußersten Süden der USA möchte ich bis Miami radeln, von wo ich dann ein mehrwöchiges Inselhüpfen in der Karibik starte“, nennt der Lehrer des BG/BRG Lilienfeld die ersten Details. Von Martinique führt die Tour am Plan dann per Containerschiff nach Le Havre in Frankreich und über Süddeutschland und den Donauradwanderweg zurück nach Lilienfeld.

Begleiterin wird noch gesucht

Da das Projekt einer längeren Vorbereitungszeit bedarf, ist der Startschuss erst im Juni 2019 geplant. Umrunden möchte Müller die Welt auf der einjährigen Reise mit einem ganz normalen Trekkingrad. Und: In bewährter Weise plant der Abenteurer danach wieder Multi-Media-Vorträge, um damit erneut soziale Hilfsprojekte in Afrika zu unterstützen.

Einzig eine ausdauernde und mutige Begleiterin fehlt Müller noch. „Vielleicht gibt es in unserem Bezirk eine verrückte und unkomplizierte Abenteurerin, die sich dafür begeistern lässt“, erklärt der Lilienfelder. Anders als seine bisherigen Touren soll diese Reise zu keiner Tempobolzerei ausarten, sondern ein gemütliches und entspanntes Radabenteuer werden.

Projekt vorzugsweise mit Österreicherinnen

„Nach durchschnittlichen Tagesleistungen von 50 bis 100 Kilometer soll, wo immer möglich, Quartier bezogen werden. Wo keines vorhanden, wird im Zelt genächtigt“, skizziert Müller seine Vorstellungen. Nach den Strapazen der endlosen Weiten Sibiriens und der Durchquerung der USA stehe in der Karibik ausgiebiges Genießen am Programm.

Falls sich keine Frau findet, die alle 22.000 Kilometer mitradeln möchte, freut sich Müller eigenen Angaben zufolge auch über Begleiterinnen für Teilstrecken. „Es gibt derzeit schon Interessentinnen aus Deutschland, ich würde dieses Projekt aber vorzugsweise doch lieber mit einer Österreicherin in Angriff nehmen.

Ein ausgiebiges Kennenlernen im Vorfeld ist für das gemeinsame Planen sicher von Vorteil“, schildert Müller. Kontakt: hilux1998@gmx.at