Erstellt am 07. April 2016, 08:04

von Astrid Krizanic-Fallmann

März-Statistik: Weniger Jobsuchende. Stand der Vorgemerkten um 6,8 Prozent geringer. Der Abwärtstrend bei Arbeitslosigkeit im Bezirk Lilienfeld geht weiter.

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Wie bereits kontinuierlich seit einem halben Jahr, ist die Zahl der Arbeitslosen mit Ende März wieder zurückgegangen. „966 Personen, um 70 weniger gegenüber dem Vorjahr und sogar um 118 Personen weniger als im Vormonat, sind derzeit auf Jobsuche“, informiert Margareta Selch, die Geschäftsstellenleiterin des Arbeitsmarktservice (AMS) Lilienfeld, über die positive Bilanz. Das bedeutet eine Verringerung der Zahl der Vorgemerkten um 6,8 Prozent gegenüber März 2015. Nur neun regionale AMS-Geschäftsstellen im Bundesland verzeichnen ein Minus beim Stand der gemeldeten Arbeitslosen. Lilienfeld hat mit 7,1 Prozent den zweitstärksten Rückgang hinter Melk. „Die Steigerung in Niederösterreich gesamt mit 2,9 Prozent fällt allerdings auch schon deutlich geringer als in den letzten Monaten aus“, erklärt Selch.

Passende Stellen für Männer oft Mangelware

Auffallend für die AMS-Chefin ist, „dass sich bei den Frauen durchgängig rückläufige Zahlen zeigen und bei den Männern im Vergleich zu März 2015 die Arbeitslosigkeit komplett gleich hoch geblieben ist“, berichtet sie weiter.

Die Gründe sind für die AMS-Leiterin multifaktoriell: „Einerseits steigt die Zahl der Beschäftigten im Bezirk Lilienfeld auch seit rund einem halben Jahr, andererseits trägt die aktive Arbeitsmarktpolitik für Frauen oftmals erst mittel- bis langfristig ihre Früchte.“

Eine Tatsache sei außerdem, dass bei den Unterstützungsmöglichkeiten für Männer zu wenig Angebot vorhanden ist. „Wir brauchen mehr passende Plätze in Beschäftigungsprojekten und freuen uns über jeden Transitarbeitsplatz. Dieses Frühjahr haben wir über ,NUP Aktiv‘ die Chance auf eine Besetzung, eventuell durch einen Mann aus dem Bezirk“, so Selch.