Erstellt am 08. April 2016, 14:24

von Gila Wohlmann

Mariazell und Hofstetten: Kleinode im Bahnhof. Erinnerungsstücke aus Mariazell von Pilgern werden bis 20. August im Hofstettener Bahnhof präsentiert.

Gottfried Stuphan (l.) organisiert seit rund 30 Jahren die Fußwallfahrt nach Mariazell. Auch er fand sich zur Ausstellungseröffnung, im Bild mit Heimatforscher Wolfgang Frei und Ausstellungsorganisator Gerhard Hager (von links), ein.  |  NOEN, Wohlmann

"Bei dieser Ausstellung sieht man Dinge, die man nicht jeden Tag zu Gesicht bekommt", verrät Gerhard Hager von der Arbeitsgruppe „Heimatforschung“ des örtlichen Dorferneuerungsvereins.

„Auf Wallfahrt in Mariazell“

Eine neue Sonderaussstellung – die Eröffnung war am Donnerstag – gibt es im Bahnhof Hofstetten zu sehen. Unter dem Motto „Auf Wallfahrt in Mariazell“ werden Andachtsbilder, Devotionalien, Gebetbücher, alte und neuere Fotos von Wallfahrten sowie Mariazeller Heimatbücher gezeigt. „Viele unserer Schaustücke stammen aus Privatbesitz, es sind Andenken, die die Pilger mitgenommen haben“, erläutert Hager und weiß, „dass fast jeder schon irgendwann einmal in Mariazell war und ein Mitbringsel bis heute bei sich verwahrt. Wallfahren ist immer Thema, insbesondere natürlich nach Mariazell!“

Eine Schauvitrine ist dabei von der Mariazellerin Hermine Butter, die den dortigen Pilgerladen betreibt, befüllt.

2015 hat die Gemeinde Hofstetten-Grünau das Bahnhofsgebäude an der Mariazellerbahn renoviert und den Heimatforschern als Museumsräumlichkeiten übergeben. Die Ausstellung ist immer sonntags (bis 20. August) von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Führungen gibt es nach Vereinbarung (Gerhard Hager, 0650/2712205).