Erstellt am 02. Januar 2016, 13:58

von Gila Wohlmann

„Mir geht es gut, da kann ich ja helfen!“. Äthiopien-Hilfe / Heinz Auer (71) fährt im Februar erneut in die Dritte Welt, um mittellosen Menschen ihr Augenlicht wieder zu geben. HOHENBERG / Er kann und will einfach nicht aufhören, den Ärmsten der Armen in Äthiopien zu helfen: Heinz Auer.

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Er kann und will einfach nicht aufhören, den Ärmsten der Armen in Äthiopien zu helfen: Heinz Auer. Der 71-Jährige, der viele Jahre dem mittlerweile erwachsenen äthiopischen Waisenkind Mimi half und mehrere Folgeprojekte startete, hat eigentlich seine Hilfsprojekte beendet.

Doch im Februar startet er abermals eine Tour in das Dritte-Welt-Land. Begleitet wird er von einem Salzburger, der ebenso immer wieder sich für Menschen in der Dritten Welt einsetzt. Deren Ziel: Menschen, die an grauem Star leiden, eine Augenoperation zu finanzieren. Aufmerksam wurde er auf diese Notwendigkeit durch die Organisation „Licht für die Welt“.

Wieder wird er zum Teil sein Privatvermögen und Spenden für die Finanzierung verwenden. „Eine Operation kostet 60 Euro“, berichtet er, wie günstig es ist, einem Menschen wieder sein Augenlicht und somit Lebensqualität zu geben. Grauer Star sei in Äthiopien sehr häufig, „ein Resultat aus Mangelernährung und schlechten Hygienebedingungen“, weiß Auer. In Äthiopien kämen auf 80 Millionen Menschen 112 Augenärzte. Auer hat aber bei seinem letzten Aufenthalt überdies noch einer Äthiopierin, die einen Tumor am Rücken hatte, eine OP um 2.400 Euro privat bezahlt. Warum der pensionierte Telekom-Mitarbeiter das macht, ist für ihn leicht erklärt: „Mir geht es selbst gut, da kann ich anderen helfen!“