Traisen

Erstellt am 19. Juli 2017, 05:39

von Markus Zauner

Raiffeisenbank baut aus . Filiale in Traisen wird um ein Drittel größer. Provisorium ab 31. Juli im Volksheim.

Raiffeisen

Manche Banken ziehen sich aus kleineren und mittleren Gemeinden zurück, die Raiffeisenbank Traisen-Gölsental beschreitet den umgekehrten Weg und vergrößert die Filiale in Traisen — um rund ein Drittel, von derzeit 110 auf 150 Quadratmeter.

Deshalb entsteht ein Zubau am bestehenden Standort in der Mariazeller Straße. Im Dezember soll die topmoderne und erweitere Filiale eröffnet werden. Bis dahin ist das Traisner Team ab 31. Juli provisorisch im Volksheim Traisen anzutreffen. „Es gibt verstärkt Bedarf an Beratungen, daher haben wir Potenzial für eine Erweiterung gesehen“, beschreibt Direktorin Hermine Dangl die Intention für den Ausbau. Hinzu kommen nötige Sanierungsarbeiten aufgrund des Alters der Zweigstelle.

„Es gibt verstärkt Bedarf an Beratungen, daher haben wir Potenzial für eine Erweiterung gesehen.“ Direktorin Hermine Dangl

Wie viel in das Ausbauprojekt investiert wird, lässt die Raiffeisenbank Traisen-Gölsental offen. In jedem Fall wird Traisen nach Abschluss der Arbeiten zur modernsten Filiale aller zehn Standorte — mit Optionen zu diskreten Banktransaktionen und Kundengesprächen in eigens installierten Beratungskojen. „Neu sein werden auch ein Ein- und Auszahlungsautomat, bis jetzt gab es nur einen Auszahlungsautomaten, und ein Überweisungsterminal. Außerdem bieten wir zukünftig Tablets zum Online-Banking im Foyer“, zählt Bankstellenleiter und Prokurist Jürgen Gruber weitere Verbesserungsmaßnahmen auf.

Der Mitarbeiterstand in Traisen soll auch nach dem Umbau mit sechs Personen, davon ein Lehrling, gleich bleiben. Der Eingang wird in die Mitte der Filiale rücken, im Innenbereich setzt die Raiffeisenbank verstärkt auf den Baustoff Holz. „Als Zeichen für Regionalität“, wie Jürgen Gruber betont. Derzeit ist man in Traisen noch eingemietet, die rundum erneuerte Filiale wird dann im Eigentum der Raiffeisenbank stehen.

Statt Neubau kommt Umbau zum Zug

Dass dem Umbauprojekt anstelle eines Neubaus (ein Grundstück im Ortszentrum war bereits angekauft worden) der Vorzug gegeben wurde, habe übrigens auch mit der „Aufwertung des Volksheimplatzes“ gegenüber der Filiale zu tun, bestätigt Hermine Dangl. Dort seien ausreichend Stellflächen zu finden.