Hainfeld

Erstellt am 04. April 2017, 04:37

von Gila Wohlmann

Baustart für neues Landespflegeheim. Bei der Umsetzung des neuen Landespflegeheims ist das Wohlbefinden von Bewohnern wie Personal das erklärte Ziel .

Den Spatenstich für das neue Heim nahmen Josef Bichler, Bürgermeister Albert Pittele, Landtagsabgeordneter Karl Bader, Landesrätin Barbara Schwarz, Otto Huber vom Land NÖ, Architekt Ralf Mühlbacher und Bezirkshauptmann Franz Kemetmüller (von links) vor.  |  NOEN, privat

„Jedes Bauprojekt ist ein Prototyp, auch jenes in Hainfeld“, betonte Architekt Ralf Mühlbacher anlässlich des Spatenstichs für den Umbau und Neubau des Landespflegeheims Hainfeld.

Letzte Woche war der Startschuss für Bauetappe 1 dieses Projektes, das bis Anfang 2020 fertig gestellt sein soll. „Die Anforderungen an die Pflege haben sich geändert, vieles war nicht mehr zeitgemäß“, begründet Heimdirektorin Gabriela Galeta die Umbau-Entscheidung.

Das NÖ Landespflegeheim Hainfeld wurde 1986 eröffnet und im Jahr 2007 in Teilbereichen saniert und umgebaut. Das Haus verfügt derzeit über 107 Pflegeplätze. Nach dem großzügigen Zu- und Umbau sollen es 115 Pflege- und Betreuungsplätze mit integrierter Demenzbetreuung, Tages- und Kurzzeitpflege sein.

„Beim Bau wird das System der kurzen Wege aufrecht erhalten, auch aufgrund der unterschiedlichen Niveaus der Anlage. Wie wollen die innere Zirkulation beibehalten. Das kommt Bewohnern wie Personal zugute“, erklärt Mühlbacher.

Moderner Zu- und Umbau für Hainfeld

Auch Ehrengast Landesrätin Barbara Schwarz zeigte sich begeistert: „Der moderne Zu- und Umbau mit seinen offenen Wohngruppen wird für 115 Bewohner eine gänzlich neue Qualität des Wohnens und Lebens bieten. Er fördert das Miteinander und doch bietet der eigene Wohnraum eine Rückzugsmöglichkeit in ein ganz persönliches Umfeld mit persönlichen Erinnerungsstücken.“ Im Mittelpunkt stünde dabei immer der Mensch, Bewohner wie auch Personal. Eine Wohngruppe mit 15 Plätzen für die Betreuung von Menschen mit mittelschwerer bis schwerer Demenz, unterstreiche das innovative Konzept, so Schwarz weiter.

Landesheimdirektorin Gabriela Galeta bat alle Anrainer und Bewohner im Vorfeld um Verständnis und Entschuldigung für Lärm- und Staubentwicklung durch den Umbau, auch wenn versucht würde, dies möglichst gering zu halten.