Erstellt am 25. November 2015, 03:38

von Gila Wohlmann

Neuer Platz für Volkshilfe. Ein neues Quartier hat Sozialstation und bietet für das Senioren-Café einen gemütlichen Treffpunkt samt Garten. Hainfeldmuseum darf sich über mehr Lagerplatz freuen.

Schlüsselübergabe bei der Volkshilfestation am Gartenweg 12. Im Bild, von links: Bürgermeister Albert Pitterle, Sozialstationsleiterin Adelheid Horvath und Gemeinderätin Monika Kahlfuß. Foto: privat  |  NOEN, privat

Jetzt ist sie umgesiedelt: Die Sozialstation der Volkshilfe Hainfeld hat einen neuen Standort am Gartenweg 12. Am Montag wurde dieser eröffnet.

Stadtgemeinde ermöglichte Standortwechsel

Ermöglicht wurde dies durch das Engagement von Monika Kahlfuß, Obfrau des Regionalvereines Hainfeld der Volkshilfe. „In dieser Mietwohnung hat meine Mutter gewohnt. Nach ihrem Ableben dachte ich mir, es wäre schön, wenn wir diese Räumlichkeiten für die Volkshilfe nützen könnten, da die Lage sehr gut ist. Sie ist nicht weit vom Ortszentrum entfernt, aber man ist auch gleich in einer ruhigen Lage.“

Gesagt, getan. Über die Stadtgemeinde wurde ermöglicht, dass sich die Volkshilfe nun hier einmieten kann. „Das bringt viele Vorteile“, beteuert auch Bürgermeister Albert Pitterle, denn: „Zuletzt war die Volkshilfestation in der Wienerstraße im ehermaligen Bezirksgericht, wo auch das Hainfeldmuseum ist. Wenn jetzt die Volkshilfe umsiedelt, hat auch das Hainfeldmuseum mehr Lagerräume zur Verfügung.“

Senioren-Café im Garten möglich

Viele der intakten Möbel und Einrichtungsgegenstände der Drei-Zimmer-Wohnung ihrer Mutter stellt Kahlfuß auch der Volkshilfe zur Verfügung. Ein Mal im Monat, jeweils am letzten Montag, soll nun hier das Senioren-Café abgehalten werden, im Sommer ist dies nun dann auch im angeschlossenen Garten möglich.

Ebenso wird von hier aus der Bürobetrieb unter Sozialstationsleiterin Adelheid Horvath durchgeführt. Die Sozialstation hat derzeit 13 Mitarbeiter und 70 Klienten.

Übrigens: Die Heimhilfe und Hauskrankenpflege durch die Volkshilfe gibt es in Hainfeld seit 1980. Diese wurde unter Bürgermeister Walter Lederhilger eingeführt.

Der Regionalverein wurde 1981 unter Bürgermeister Herbert Platzer ins Leben gerufen und zählt heute rund 100 Mitglieder.