Traisen

Erstellt am 09. Februar 2018, 03:14

Weltmeister Rupert Hollaus bleibt stets im Fokus. Rupert Hollaus nicht in Vergessenheit geraten lassen: Viele Aktivitäten sollen dies verhindern.

Mit dabei bei der Gründungsversammlung waren Karl Winkler, Anton Wanger, Gerhard Fügl, Norbert Binder, Erich Bichler, Martin Cech, Christian Schluder, Isabella Binder, Martin Speck, Gebhard Prommer, Jochen Speck, Franz Zöchling, Alexander Fauland, Walter Krieger, Bürgermeister Herbert Thumpser, Gerald Reiter und Peter Steiner (von links).  |  NOEN, privat

Am 30. Jänner war es so weit. In der Marktgemeinde Traisen, der Heimatgemeinde des bisher einzigen österreichischen Motorradweltmeisters in der 125ccm-Klasse von 1954, Rupert Hollaus, wurde der Rupert-Hollaus-Gedenkverein „RH169“ gegründet. Vorsitzender ist Bürgermeister Herbert Thumpser.

RH169 ist eine Anlehnung an die heutigen Motorradhelden. VR46 steht für Valentino Rossi und seine Startnummer 46. RH steht für Rupert Hollaus und die 169 ist jene Nummer, mit der er 1954 Weltmeister in der 125ccm-Klasse wurde. Thumpser informiert: „Die Aufgabe des Vereines ist es, die Geschichte dieses einzigartigen Motorradhelden aufzuarbeiten und die österreichische Motorrad-Renngeschichte zu dokumentieren – als Ergänzung zu den bisher bestehenden im Netz verfügbaren Unterlagen wie die ,Motorradstatistik‘ von Helmut Ohner und als Unterstützung zu den Aktivitäten in Traisen.“

Gespräche mit Hollaus- Zeitzeugen geplant

„Darüber hinaus möchten wir Vereinsaktivitäten setzen, vom Erfahrungsaustausch mit österreichischen Staatsmeistern über gemeinsame Ausfahrten bis hin zu Veranstaltungen soll sich der Bogen spannen. Archivmaterial soll digitalisiert und mit Zeitzeugen von Rupert Hollaus gesprochen werden. Darüber hinaus möchten wir die Ausstrahlung von ,Hollaus auf die Region‘ dokumentieren, waren doch mit Ladi Richter und Sepp Grimus zwei weitere Motorradstaatsmeister aus der unmittelbaren Umgebung dabei.

Auch ist der Besuch von historischen Veranstaltungen geplant“, führt Thumpser weiter aus. Aus den Reihen österreichischer Staatsmeister sind schon die ersten Mitgliedschaften eingetroffen, darunter Manfred Magnus (fünffacher Staatsmeister), Ernst Fagerer (zweifacher Staatsmeister) und Pepi Haider (der Speedwaycrack).

„Mit Hollaus, aber auch den anderen fünf Traisner Weltmeistern – Rudolf Schmidseder im Slalom, Kanadier-Zweier-Weltmeister Karl Proisl, Franz Topf, dem Bankdrückweltmeister, sowie Christian Balek und Sascha Posch, den beiden Grasskiweltmeistern, können wir die Gemeinde wieder mehr in die Auslage rücken“, ist er überzeugt.