Erstellt am 03. Dezember 2015, 12:58

NÖ Landespflegeheim Türnitz feierte Dachgleiche. Die Dachgleiche für den Zubau des NÖ Landespflegeheimes in Türnitz wurde gestern gefeiert.

Bürgermeister Christian Leeb, HR Dr. Otto Huber (Leiter der Gruppe Gesundheit & Soziales beim Amt der NÖ Landesregierung), Landespflegeheim-Direktorin Gabriela Galeta, Landesrätin Barbara Schwarz, LAbg. Karl Bader  |  NOEN, NLK Johann Pfeiffer

In zwei Wohngruppen werden insgesamt 24 BewohnerInnen mit Langzeitpflegebedarf Betreuung finden. 

Erweiterung um zwei Gebäudeblöcke

Vier weitere Wohngruppen zu je zwölf Personen werden für die Betreuung von psychisch kranken Menschen errichtet. Das Land Niederösterreich investiert in den Zu- und Umbau rund 12 Mio. Euro und sichert damit den Pflegeheim-Standort Türnitz langfristig ab.

Die Fertigstellung ist für das Frühjahr 2017 geplant. Es wird in Zukunft auch an diesem Standort eine ansprechende Cafeteria geben, die Dreibett-Zimmer werden durch Einbett- und Zweibettzimmer abgelöst. „Auch für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bedeutet das neue Gebäude eine Verbesserung der Arbeitsatmosphäre und Erleichterungen bei ihrer Pflege- und Betreuungstätigkeit“, ist Schwarz überzeugt.

"Wohnen in Gemeinschaft und Privatsphäre"

Erweitert wird am bestehenden Areal um zwei gleich große, dreigeschossige und miteinander verbundene Gebäudeblöcke. Baulich wie funktionell sind „Wohnen“, „Arbeiten und Therapie“ sowie der öffentliche Bereich mit Cafeteria gut getrennt. In der zweiten Phase wird danach das bestehende Gebäude saniert und für Administration, Cafeteria, Therapie-, Beschäftigungsbereiche sowie zentrale Einrichtungen adaptiert. Der Garten wird neu gestaltet, ein abgegrenzter Bereich ist für einen Therapiegarten vorgesehen.
 
„Wir wollen die Bedürfnisse der Menschen noch stärker als bisher in den Mittelpunkt stellen. Baulich heißt das, dass wir den Bewohnerinnen und Bewohnern einladende Lebensräume erschließen wollen, die sowohl Leben in Gemeinschaft als auch in Privatheit ermöglichen“, betont die Landesrätin. Kleinere Wohneinheiten fördern außerdem die kognitive und soziale Mobilisierung von älteren bzw. kranken Menschen. Pflege- und Therapieziele, z.B. bei Menschen mit Demenz, könnten dadurch noch besser erreicht werden.