Erstellt am 02. Mai 2016, 07:46

von Gila Wohlmann

Pfadiheim ist vollendet. Von 2001 bis heute dauerte die mühevolle Sanierung des einstigen FF-Gebäudes. Aus dem Haus ohne Wasser und Kanalanschluss ist ein modernes Vereinsgebäude geworden.

Im Rahmen der Georgsmesse wurde das neue Heim der Pfadfinder Eschenau-Rotheau von Pater Ambros Weber (l.) gesegnet. Altpfadfinder Gerhard Halmer (hinten, 2. v. r.) überreichte ein selbst geschnitztes Holzkreuz für das Heim. Mitgefeiert haben auch Leon Sochorec, Zoe Obernberger und Pia Zott (vorne, von links), Obmann Erich Schleifer, Leonie Ablinger, Birgit Dopler-Wutti, Emilia Sochorec, Manuela Hochebner, Samuel Zott und Vizebürgermeisterin Ilse Zeller (hinten, v. l.). Foto: privat  |  NOEN, privat

Die offzielle Eröffnung war zwar bereits im Vorjahr, die Vollendung aber erst vor wenigen Tagen: Das Pfadfinderheim in Rotheau wurde im Rahmen der Georgsmesse von Pater Ambros Weber gesegnet.

Die Anfänge des Vereinsgebäudes der Pfadfindergruppe Rotheau-Eschenau reichen in das Jahr 2001, als die Gemeinde der Pfadfindergruppe Eschenau-Rotheau das ehemalige FF-Gebäude in Rotheau zur Nutzung überließ.

„Leider haben wir hier keine Spielwiese“

„Am Anfang waren wir uns gar nicht sicher, ob wir es nur als Lager oder für Heimstunden nutzen wollen“, erinnert sich Pfadiobmann Erich Schleifer — auch, dass sehr viel gemacht werden musste. „Das Gebäude hatte keinen Kanal- oder Wasseranschluss“, berichtet er.

Doch die Jahre vergingen und unzählige ehrenamtliche Arbeitsstunden wurden investiert. Außer den Außenwänden und der Fundamentplatte blieb nichts beim Alten: Das Dach wurde gehoben und ein Materiallager geschaffen. Zudem baute man neue Fenster und Türen ein, errichtete WC und Duschen, nahm Elektroninstallationen vor, leitete Kanal und Wasser ein und installierte eine Zentralheizung.

In den letzten Jahren wurde der Boden gelegt, eine Küche und Möbel aufgestellt und die Außenfassade fertiggestellt. Mittlerweile finden hier Heimstunden für die Größeren statt.

Schleifer: „Leider haben wir hier keine Spielwiese, darum halten wir die Heimstunden mit den Kleineren weiter in der Schule oder im Raum ober dem Gemeindeamt ab.“ Stolz sind die Pfadfinder, dass sie das Projekt, auch wenn es gedauert hat, so erfolgreich umsetzen konnten.