St. Veit an der Gölsen

Erstellt am 29. Juni 2016, 13:55

von Markus Zauner

Postenvergabe: Neue Kritik. Schönthaler (FP) ortet bei der Besetzung „rote Parteibuchwirtschaft in Reinkultur.“ Gastegger (SP): „Sache abgehakt.“

 |  NOEN, Gemeinde St. Veit

Kritik an der personellen Besetzung der entstehenden Postpartner-Stelle am Gemeindeamt übt nach der Volkspartei (NÖN/25) nun auch FP-Gemeinderat Arno Schönthaler. „Das ist rote Parteibuchwirtschaft in Reinkultur. Eine SP-Gemeinderätin, die erst ausgebildet werden muss, einer Bewerberin mit langjähriger Erfahrung im Postgeschäft vorzuziehen, ist objektiv betrachtet nicht nachvollziehbar“, wettert Schönthaler.

SP-Bürgermeister Johann Gastegger habe hier „offensichtlich eine rein parteipolitische Personalentscheidung getroffen, was schlichtweg untragbar ist“, so der FP-Mandatar, der die betreffende SP-Kollegin eigenen Angaben zufolge „als Gemeinderätin schätzt“.

Mehr Transparenz gefordert

Parteibuch über Qualifikation zu stellen, sei nicht nur unfair gegenüber der anderen Bewerberin, sondern auch nicht im Sinne der Gemeinde, schließt der FP-Mandatar, der mehr Transparenz fordert.

Lapidar fällt im NÖN-Gespräch der Konter von Bürgermeister Johann Gastegger aus: „Für mich ist die Sache abgehakt. Ich führe keine Personaldiskussion über die Medien.“