Erstellt am 05. Mai 2016, 16:54

von Gabi Zeller

Praschl ist neue RK-Chefin. Beim Roten Kreuz St. Aegyd übernimmt Martina Praschl dieBezirksstellenleitung. Elisabeth Schmidt-Wonisch bleibt dem Verein aber weiterhin erhalten.

Verena Pitterle, Martina Praschl, Veronika Daxböck (1. R., v. l.), Sophie Praschl, Manfred Meissinger, Alexander Kober und Florian Schweiger (2. R., v. l.) zeichnen für die Agenden der Rot-Kreuz-Bezirksstelle St. Aegyd verantwortlich.  |  NOEN, Zeller

Im Zeichen von Neuwahlen stand die Jahreshauptversammlung des Roten Kreuz St. Aegyd, bei der Martina Praschl zur neuen Bezirksstellenleiterin gewählt wurde.

Die scheidende Leiterin Elisabeth Schmidt-Wonisch bleibt weiterhin Sanitäterin und Delegierte zum Landesverband. „Ich bin froh, dass es mir mit Unterstützung zahlreicher Ehrenamtlicher gelungen ist, die finanzielle Lage unserer Rettung zu stabilisieren. Es ist erfüllend, meiner Nachfolgerin einen positiven Kassastand zu übergeben. So wird die Arbeit in Zukunft gesichert möglich“, blickt Schmidt-Wonisch zurück. Unter ihrer Leitung wurde nicht nur die Finanz auf solide Beine gestellt, sondern auch mit Einführung des First-Responder-Systems in St. Aegyd das Eintreffen der Sanitäter am Notfallort deutlich beschleunigt.

Offene und ehrliche Kommunikation

Die neue Leiterin, Diplomkrankenschwester und Sanitäterin Martina Praschl, führt aus: „Für mich steht offene und ehrliche Kommunikation mit Mannschaft und Bevölkerung im Vordergrund.“ Die Kompetenz der Mitarbeiter solle weiter verbessert werden und es müssen mehr Helfer gewonnen werden. „Außerdem ist die Bezirksstelle sanierungsbedürftig“, betont Praschl, die auch Augenmerk auf die Jugendarbeit legt: Die Gründung einer Jugendgruppe steht im Raum.

Notfallmediziner und stellvertretender Leiter Alexander Kober legt Wert auf Aus- und Fortbildung: „Die Bevölkerung in ländlichen Regionen muss im Leisten von Hilfe geschult sein. Es darf keine wertvolle Zeit verstreichen, während der nächste Notarzt auf Anfahrt ist. Ersthelfer, First Responder, Sanitäter und Notärzte sind Bausteine einer lückenlosen Rettungskette.“