Ramsau

Erstellt am 30. August 2016, 04:30

von Markus Zauner

Duell um den Ortschef-Posten. ÖVP und Bürgerliste wollen Bürgermeister stellen. 935 Wahlberechtigte sind zu den Urnen gerufen.

Stefan Steinacher (vorne, 3. v. l.), der Bürgermeisterkandidat der Bürgerliste, mit den Mitstreitern Carmen Dolar, Petra Lendl, Barbara Jakab, Miro Bradaric (vorne, v. l.), Karl Spendlhofer, Ferdinand Reicherstorfer, Friedrich Gruber, Franz Gehrer (Mitte), Marco Necina, Harald Siedler, Rene Till und Michael Kurzbauer (hinten). Nicht im Bild: Sonja Meischl, Maximilian Minich, Tamara Höderl und Christian Steinacher.  |  NOEN, privat

Die Positionen sind wenige Tage vor der Neuwahl bezogen: Die ÖVP mit Frontfrau Gertraud Steinacher will am Sonntag, 11. September, die Zwei-Drittel-Mehrheit, also zehn der 15 zu vergebenden Gemeinderatssitze, holen. Das wiederum möchte die Bürgerliste verhindern. Sie will selbst stärkste Kraft werden, um anstelle von Gertraud Steinacher ihren Frontmann, Stefan Steinacher, auf den Bürgermeisterposten zu hieven.

Mindestens drei Mandate erhofft sich die SPÖ mit Spitzenkandidat Erich Prischl, ein bis zwei Sitze rechnet sich die FPÖ um Erwin Wlach aus.

Das ÖVP-Team für die Gemeinderatswahl um Spitzenkandidatin Gertraud Steinacher (3. v. l.) mit Engelbert Mairhofer, Richard Ganster, Monika Gruber, Johanna Schafhauser, Günther Zwesper, Christa Huber, Ludwig Garabits, Leopold Mairhofer, Inge Brandtner, Walter Kühberger, Ferdinand Mairhofer, Eva Brandtner und Leopold Schweiger (v. l.). Nicht im Bild: Traudl Wolfschwenger und Heinrich Grasberger.  |  NOEN

Die Ausgangslage: Die ÖVP hielt zuletzt bei acht Mandaten, die Bürgerliste bei sechs, die SPÖ bei einem Sitz. Entscheiden werden über die Neuzusammensetzung des Gemeinderates am 11. September insgesamt 935 Wahlberechtigte, davon 465 Männer und 470 Frauen.

Erich Prischl (5. v. l.) führt das SPÖ-Kandidatenteam an. Im Bild mit Bernhard Pflügler, Christian Prischl, Stefan Gaupmann, Reinhard Steinacher, Patrik Zöchling, Franz Gaupmann, Gerhard Minich, Johannes Hübner und Günter Steinacher. Nicht im Bild: Beatrix Hübner.  |  privat

Die wichtigsten Wahlkampfthemen der Parteien, welche die NÖN exklusiv in der vergangenen Ausgabe präsentiert hat, drehen sich großteils um bekannte Bereiche — wie den geplanten Kindergartenneubau, die Wohnraumschaffung oder den Hochwasserschutz. Und alle vier wahlwerbenden Parteien bekunden den Willen zur Zusammenarbeit.

Bürgerliste hat um einen Kandidaten mehr als VP

Ein Blick zu den einzelnen Kandidaten: Das erneuerte ÖVP-Team geht mit 16 Personen ins Rennen, wobei die zehn Erstgereihten auf der Liste Fixstarter im Gemeinderat sind, sollte die ÖVP am 11. September das erklärte Wahlziel schaffen und zehn Sitze einfahren.

Einen reinen Vorzugsstimmenwahlkampf führt die Bürgerliste von Stefan Steinacher, die siebzehn Kandidaten aufbietet. „So wie die Bürger wählen, sitzen unsere Leute im Gemeinderat“, verspricht Steinacher. Bis auf Erwin Wlach, der diesmal die FPÖ anführt, sind alle fünf weiteren zuletzt im Gemeinderat vertretenen Bürgerlistler mit von der Partie.

Die FPÖ geht mit Erwin Wlach (l.) an vorderster Front ins Rennen. Weitere Gemeinderatsanwärter sind Carina Haider, Günther Auer (von links) sowie Markus Dallinger und Jürgen Wollinger (beide nicht im Bild).  |  NOEN

„SPÖ und Parteiunabhängige“ nennt sich die sozialdemokratische Mannschaft, die elf Kandidaten genannt hat. Die FPÖ tritt mit fünf Personen am Wahlvorschlag an.