Erstellt am 23. Oktober 2015, 05:47

von Markus Zauner

Rathaus-Zubau: Erste Änderungen besiegelt. Fassade im Untergeschoß kommt nun doch nicht in Holz, sondern wird verputzt. Niveaugleichheit mit Altbau ebenso fix.

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Nachdem Planer Martin Bachner das Rennen um den Architektenwettbewerb für den Rathaus-Zubau gemacht hat, sind nun auch bereits einige Adaptierungen unter Dach und Fach.

„Die ersten Änderungsplanungen wurden in Absprache mit dem Bundesdenkmalamt durchgeführt. Die Fassade im Untergeschoß wird nicht aus Holz, sondern verputztem Mauerwerk errichtet, um eine geistige Verbindung zum Altbestand herzustellen“, nennt Bürgermeister Herbert Schrittwieser ein Detail. Unverändert bleibt von der Außenansicht her indes das Obergeschoß in Leichtbauweise aus Glas und Alu, die farbliche Fassadengestaltung ist weiterhin offen.

"Schräge Verbindung" wurde angepasst

Neu ist in der adaptierten Version die Niveaugleichheit der beiden Baukörper, also des Zubaus und des Altbestandes. Schrittwieser: „Ursprünglich gab es schräge Verbindungen. Das wäre etwa für Rollstuhlbewegungen unangenehm gewesen.“ Und: „Die innere Raumaufteilung wurde ebenso weitgehend den Vorgaben angepasst“, weiß Schrittwieser. In den nächsten Wochen soll die Detailplanung abgeschlossen werden.

Der Baubeginn ist im Frühjahr 2016 vorgesehen. Für das Projekt Sanierung und Zubau des Rathauses, das bis 2017 abgeschlossen sein soll, sind rund zwei Millionen Euro budgetiert.