Erstellt am 12. April 2016, 16:04

von Markus Zauner

Schlagabtausch um Kriminalität. Straftaten für FPÖ besorgniserregend - für VP nicht. SP: "Brauchen mehr Ressourcen."

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Unglaubliche 896 Straftaten wurden allein 2015 im Bezirk begangen, wie aus der Beantwortung unserer Anfrage durch das VP-Innenministerium hervorgeht“, sagt FP-Chef Christian Hafenecker.

Diese Zahl sei „höchst besorgniserregend“ und zeige „das Versagen der rot-schwarzen Politik auf“, ätzt Hafenecker. Sein Fazit: „Die heimischen Polizisten leisten hervorragende Arbeit. Für das VP-geführte Innenministerium sollten diese Zahlen aber ein Weckruf sein, mehr Ressourcen für tatsächliche Kriminalarbeit zu schaffen.“

VP-Chef Karl Bader kontert: „Fakt ist, wir müssen in Bezug auf Straftaten im Bezirk von einem niedrigen Niveau sprechen. Von 2014 auf 2015 gab es mit 21,8 Prozent den stärksten Rückgang in NÖ.“ Trotz leichter Steigerung der Straftaten 2015 könne von „besorgniserregend“ keine Rede sein. Vielmehr leiste die Polizei „bei einer sehr hohen Aufklärungsquote sehr gute Arbeit“. Ihn verwundere die „Falschheit der FP“. Bader: „Einerseits fordert sie ständig die noch stärkere Liberalisierung der Waffengesetze, andererseits beklagt sie die Zahl der Straftaten.“

SP-Chef Herbert Thumpser in Richtung Hafenecker: „Unter VP/FP-Regierung wurden die Dienststellen gekappt — und jetzt darüber monieren, dass die Zahl der Straftaten steigt. Tatsache ist, wir brauchen mehr Ressourcen bei den Polizisten — an der Anzahl, aber auch an der Ausstattung. Unsere Polizisten im Bezirk leisten sehr gute Arbeit, die gehört unterstützt.“