Erstellt am 12. Februar 2016, 05:28

von Gila Wohlmann

„Schule weitergeführt“. Bürgermeister Preus begrüßt Privat-Sanierung historisch wertvoller Gebäude, appelliert an Eltern, Neue Mittelschule zu nutzen, und setzt auf gemäßigten Asylpolitik-Kurs.

 |  NOEN, zVg

NÖN: Worauf sind Sie im Jahr 2015 stolz?
Heinz Preus: Mich freut wirklich, dass wir das Wohnhaus für „Betreubares Wohnen“ eröffnet haben und alle Wohnungen vergeben sind. Das sind Investitionen in die Zukunft und Lebensqualität im Ort.

Was konnte sonst noch in letzter Zeit umgesetzt werden?
Preus:
Das Land hat die Fahrbahn der B 214 im Ortskern erneuert. Das haben wir zum Anlass genommen, in diesem Bereich die Gehsteige und Parkflächen zu sanieren. Überdies wurden viele Straßenlampen mit LED-Leuchtkörpern versehen. Das werden wir noch weiter fortsetzen. So sparen wir 70 Prozent an Energie und somit auch Geld.

Apropos Geld. Welche Bilanz ziehen Sie zur Finanzentwicklung der Gemeinde?
Preus:
Die Finanzen sind nicht rosig. Wir konnten aber durch sparsames Haushalten dennoch einiges umsetzen.

Einige Private haben in letzter Zeit viel Vermögen in die Sanierung von historisch nicht unbedeutenden Gebäuden im Ort gesteckt. Was sagen Sie dazu?
Preus:
Das ist ganz toll. Maximilian Schwager hat den Gasthof „Zwei Linden“ wieder mit Leben erfüllt, die Familie Topic-Matutin hat die Villa Winter saniert und sich dem Bärenhaus angenommen. Alle diese Gebäude waren vorher wirklich keine Glanzstücke mehr im Ort. Mich freut auch, dass Helene Böhm-Swatonek die Apotheke übernommen hat.

Welche Gemeindeprojekte stehen heuer im Fokus?
Preus: Die Schlossergasse wird asphaltiert, „Am Mitterhammer“ wird ein Umkehrplatz errichtet und wir wollen zusätzliche Parkflächen in der Waldgasse schaffen.

Ihr Appell an die Bürger?
Preus:
Die Neue Mittelschule Hohenberg wird weitergeführt. Ich bitte daher Eltern, dass sie dieses Bildungsangebot vor der Haustüre für ihre Kinder annehmen.

Ihr Wunsch an die Bundespolitik?
Preus:
Dass es weiter ein Umdenken in der Asylpolitik gibt. Wir haben in Hohenberg eine kleine Gruppe an Flüchtlingen. Das funktioniert derzeit ganz gut. Bei Massenquartieren besteht immer die Gefahr der „Ghetto-Bildung“ und die Bürger werden auf jeden Fall überfordert.