Erstellt am 08. Juni 2016, 04:50

von Astrid Krizanic-Fallmann

"Schule zum Wohlfühlen". Positive Bilanz über die Entwicklung des BG/BRG Lilienfeld zog Direktor Heindl. Großen Applaus erhielt Kreativprojekt "Regionale Wurzelbehandlung" bei der Präsentation.

Beim Kreativprojekt »Regionale Wurzelbehandlung« des Gymnasiums im Rahmen des Volksmusikfestivals »aufhOHRchen« im Dormitorium unterhielten mehr als 150 Schüler (ein Teil davon im Bild) die Besucher mit ihren gelungenen musikalischen, tänzerischen und schauspielerischen Darbietungen.  |  NOEN, Krizanic-Fallmann

Dass unser Bezirk ein Gymnasium hat, ist heutzutage selbstverständlich. Zu verdanken ist es Bürgermeister Sepp Ganner, auf dessen Betreiben 1967 mit einer Klasse als Expositur des BG/BRG Josefstraße St. Pölten gestartet wurde. 1975 fand die erste Matura statt. Am 1. Jänner 1976 wurde das BG/BRG Lilienfeld unter Direktor Heribert May eigenständig. „Die Zeit verging schnell und es ist viel geschehen“, wies Direktor Josef Heindl, selbst ein Absolvent, beim Festakt zum 40-jährigen Jubiläum letzten Donnerstag im Kaisersaal vor zahlreichen Ehrengästen auf die positive Entwicklung des Standortes in den Stiftsräumlichkeiten hin. In Erinnerung rief er auch die Diskussion um die Errichtung eines adäquaten Turnsaals.

„Die Zeit verging schnell und es ist viel geschehen“

Eine „Schule zum Wohlfühlen mit Leistungsanspruch“ sei die heimische AHS, ihr Markenzeichen: Hochmotivierte Pädagogen würden die ihnen anvertrauten Kinder bestmöglich fördern und gute Begleiter auf dem Weg zum Erwachsenwerden sein, so der Direktor. Mittlerweile bestehen 22 Klassen mit rund 400 Gymnasiasten.

Mehr als 150 davon bereiteten im Anschluss den Besuchern im voll besetzten Dormitorium eine vergnügliche Präsentation. Beim Kreativprojekt „Regionale Wurzelbehandlung“ im Rahmen des Volksmusikfestivals „aufhOHRchen“ wurde basierend auf eine schulinterne Befragung den Traditionen und dem Brauchtum auf die Spur gegangen. Wie Kleidung aus Reststücken und Werbematerial von Firmen aussieht, führte eine Modenschau vor. Für die musikalischen, tänzerischen und schauspielerischen Darbietungen ernteten die Mitwirkenden großen Applaus.

Einblick in familiäre Wurzeln gab indes eine Fahnenschau. An die 20 Flaggen von Nationen quer um den Globus waren vertreten, um zu symbolisieren, welche Schüler einen Elternteil oder Eltern haben, die nicht aus Österreich stammen.